Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
PlayStation 4 Pro
Xbox One X
PlayStation 4
Xbox One
PC
Publisher
Deep Silver
Entwickler
4A Games
Release
22.02 2019
Genre
Shooter
Typ
Vollversion
Pegi
16
Webseite
Preis
49,90 Euro
Media (13)
Galerie
Wir gehen nicht alleine auf diese Reise. Neben Artjoms Frau, Anna, sind auch noch Mitglieder der paramilitärischen Gruppe des Ordens an unserer Seite. An dieser Stelle müssen wir diese Gruppe loben. Egal wo wir halten, egal was passiert, jeder von ihnen hat etwas dazu zu sagen. All unsere Weggefährten haben Charakter und wenn wir gerade mal eine Minute über haben, können wir uns einfach mal in unserer Basis zurücklehnen. Unsere Gefährten-NPCs unterhalten sich untereinander, tauschen Erinnerungen aus, reden über Ideen und reflektieren die Lage, in der sie sind. Immer wieder, abseits der Action, haben wir einfach Momente, in denen wir mit unseren Freunden eine Verbindung aufbauen. Das sorgt dafür, dass sich unser Abenteuer mehr wie ein militärischer Roadtrip anfühlt, statt einem „Rette uns alle, Artjom!“-Abenteuer.
Dank unseres Zuges besuchen wir verschiedene Gebiete im postapokalyptischen Russland. Verschneite Städte, grüne Wälder, brennende Wüsten – reichlich Abwechslung. Aber nicht alle Gebiete absolvieren wir im gewohnten Schlauch-Gameplay. Stattdessen nutzen die Entwickler eine, naja, Semi-Open World. Oder Open-Schlauch? Immer wieder kommen wir in offenen Gebieten an und bekommen eine Aufgabe. Kümmern wir uns direkt um diese Aufgabe? Wer weiß! Denn abseits des Weges gibt es stets Dinge, die wir entdecken können! Vielleicht finden wir coole Waffenmodifikationen, neue Ausrüstung oder einfach ein paar Craftingmaterialien. Das Craftingsystem ist übrigens angenehm einfach gehalten. Schrott und chemische Stoffe. Nur zwei Materialien! Aus denen bauen wir eigene Medikits, Wurfgeschosse und frische Munition. Wenn die Welt hinüber ist, muss man eben recyclen. Besser spät als nie.
Klar, viele Stimmen wurden laut, dass sich die Reihe durch die klaustrophobischen Gänge der Metro auszeichnet. Exodus zeigt uns allerdings, dass auch die offene Welt ihre Reize hat. Wir begegnen Figuren mit völlig anderem Hintergrund, neuen Kulturen und erfahren weit mehr über die Welt, als wir in den Tunneln je hätten lernen können! Das sorgt für eine großartige Atmosphäre, gepaart mit den angenehmen Dialogen zwischen NPCs. Wir sind eben nicht der totale Mittelpunkt der Welt. Wir sind wichtig, klar, aber nicht der Punkt, um den sich alles dreht. Trotzdem bleibt die schwache KI, die viele Feuergefechte zu einem bloßen Wait'n'Shoot machen. Außerdem hatten wir ein paar Abstürze, seltsamerweise genau dann, wenn wir durch das Scharschützenzielfernrohr schauen wollten. Inzwischen wurde das zwar rausgepatcht, aber anfangs stürzte Metro Exodus auch regelmäßig ab, wenn NVidia uns fragte, ob wir unsere besten Spielmomente festhalten wollen. Die Welt ist zwar stellenweise sehr offen, was angenehm ist, aber man sollte trotzdem nicht denken, dass wir hier ein Open World Game spielen. Es sind Level, die sehr groß sein können, aber trotzdem ein Anfang und ein Ende haben. Apropos Ende. Durch verschiedene Schwierigkeitsgrade arbeiten wir schlussendlich auf zwei Enden hin. Ein positives und ein negatives. Zu welchem Finale wir gelangen, wird durch Entscheidungen im Laufe des Spiels entschieden. Töten wir den Feind, der sich ergeben hat? Teilen wir den Tod aus wie Süßigkeiten zu Halloween? Sind wir in den Augen der Entwickler gute Menschen? Und genau das ist das Problem. Die Entwickler entscheiden, was gute Entscheidungen sind. Ohne euch zu spoilern – wir haben ein paar Entscheidungen getroffen, die die Entwickler scheinbar nicht so gut fanden. Wir erlebten das schlechte Ende.
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