Technik & Preis

Verarbeitung und Technik
Die Verarbeitungsqualität des Speichermoduls ist sehr gut. Auch nach mehrmaliger Begutachtung konnten wir an unserem Testmuster keine Mängel feststellen. Die M.2-SSD ohne Kühlkörper kommt mit den Maßen von 80x22x3.5 mm daher. Darüber hinaus profitiert unser Testmuster von der Schnittstelle: PCIe 3.0 x4 erlaubt deutlich höhere Datenübertragungsraten wie SATA. Demnach schafft die KC2500 mit 2TB 3.500 MB/s beim sequenziellen Lesen und maximal 2.900 MB/s beim Schreiben, während SATA bei 560 MB/s limitiert. Die Garantie für die neue SSD-Serie beträgt 5 Jahre. Unser Testmuster gibt es wahlweise mit 250, 500, 1.000 und 2.000 Gigabyte Speicherkapazität. Bei unserem Testmuster kommt ein Silicon Motion SM2262EN Controller zum Einsatz, der über acht Kanäle zur Anbindung des NANDs verfügt. Als Speicher wird 96-Layer-BICS-4-TLC-NAND von Toshiba verbaut. Die SSD nutzt eine dynamische SLC-Cache-Technik. Dabei wird ein Teil des NAND-Flash im schnelleren SLC-Modus (1 Bit/Zelle) betrieben, der dann als Zwischenspeicher dient. Sobald der SLC-Puffer voll ist, werden die Zellen mit drei Bits statt einem beschrieben und die Schreibrate deutlich. In Leerlaufphasen werden die Daten aus dem Puffer auf den regulären TLC-Speicher übertragen. Die elektrische Leistungsaufnahme beziffert Kingston auf 0.003 Watt im Standbymodus und 2.1 Watt im Betrieb (unter Last max. 7 Watt). Der Hersteller verspricht eine Lebensdauer 2 Mio. Stunden (MTBF) bzw. 1.2 PB (PBW).
Preis und Verfügbarkeit
Die Kingston KC2500 2TB ist ab sofort für knapp 278 Euro (Stand: 08.06.2021) im Handel erhältlich.

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