Die neuen Haswell’s Zum Launch präsentiert Intel gleich 13 verschiedene Haswell-Desktop-Prozessoren. Darunter findet man die bekannten Modelle Core i5 sowie auch Core i7. Ferner werden diese Prozessoren in insgesamt vier unterschiedliche TDP-Klassen eingeteilt: 84 Watt, 65 Watt, 45 Watt und 35 Watt. Unser Testmuster kommt aus der 84 Watt-Serie. Die leistungsstarken Modelle erhalten nach der „4XXX“-Bezeichnung entweder kein Suffix oder ein „K“, wobei das „K“ für eine freie Multiplikatorwahl steht. Die Endung „S“ erhalten Modelle mit 65 Watt und bei „T“ sind es 45 oder 35 Watt. Bei den „R“-Produkten kommt Intels neue Iris Pro Grafikeinheit (HD5200) zum Einsatz, die mit zusätzlichem eDRAM bestückt ist für noch mehr Grafikleistung.
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Die neuen Haswell-Prozessoren besitzen beeindruckende 1.4 Milliarden Transistoren. Gravierende Verbesserungen findet man bei der internen Grafiklösung. Schaut man sich beispielsweise die Anzahl der Execution Einheiten an, dann sieht man, dass die HD 4600 mittlerweile über 20 dieser Einheiten verfügt - beim Core i7-3770K ware es lediglich 16. Die HD 5200 Grafikeinheit, die Intel bei der Core i7-4770R CPU verbaut, ist sogar mit 40 Execution Units bestückt. Dank eDRAM wird die Grafikleistung nochmals „gepusht“. Außerdem hat Intel bei den neuen Haswell-Prozessoren die Spannungsversorgung innerhalb des Prozessors optimiert.
Das leidige Thema mit dem Stromsparmodus Die neuen Haswell-Prozessoren verfügen über eine verbesserte Stromsparfunktion. Diese setzt voraus, dass die 12V-Schiene des Netzteils 0.05 Ampere liefert. Die ATX12V v2.3-Spezifikationen schreiben aber nur einen Minimal-Load von 0.5 Ampere vor. Es besteht also die Möglichkeit, dass einige Netzteile bei so geringer Last den Betrieb einstellen und der Rechner abstürzt. An dieser Stelle können wir aber Entwarnung geben, denn fast alle aktuellen Netzteile am Markt schaffen diesen Minimal-Load.
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