Intel Haswell (Core i7-4770K) - Test/Review
Heute hat Intel unter dem Codenamen „Haswell“ seine neue Prozessor-Generation gelauncht, welche die Core i7-3XXX-Serie ablösen soll.
Von Christoph Miklos am 01.06.2013 - 20:01 Uhr

Fakten

Hersteller

Intel

Release

01.06 2013

Produkt

Prozessor

Preis

ab 330 Euro

Webseite

Media (9)

Haswell im Detail

Die neuen Haswell’s
Zum Launch präsentiert Intel gleich 13 verschiedene Haswell-Desktop-Prozessoren. Darunter findet man die bekannten Modelle Core i5 sowie auch Core i7. Ferner werden diese Prozessoren in insgesamt vier unterschiedliche TDP-Klassen eingeteilt: 84 Watt, 65 Watt, 45 Watt und 35 Watt. Unser Testmuster kommt aus der 84 Watt-Serie. Die leistungsstarken Modelle erhalten nach der „4XXX“-Bezeichnung entweder kein Suffix oder ein „K“, wobei das „K“ für eine freie Multiplikatorwahl steht. Die Endung „S“ erhalten Modelle mit 65 Watt und bei „T“ sind es 45 oder 35 Watt. Bei den „R“-Produkten kommt Intels neue Iris Pro Grafikeinheit (HD5200) zum Einsatz, die mit zusätzlichem eDRAM bestückt ist für noch mehr Grafikleistung.
Preisvergleich
Prozessor - Preisvergleich (Stand: 01.06.2013)
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Intel Core i7-3970X
904.55
Intel Core i7-4770K
330
Intel Core i7-2700K
262.41
Intel Core i7-2600K
255.76
AMD FX-8150
206.16
AMD FX-8350
169.46

Die neuen Haswell-Prozessoren besitzen beeindruckende 1.4 Milliarden Transistoren. Gravierende Verbesserungen findet man bei der internen Grafiklösung. Schaut man sich beispielsweise die Anzahl der Execution Einheiten an, dann sieht man, dass die HD 4600 mittlerweile über 20 dieser Einheiten verfügt - beim Core i7-3770K ware es lediglich 16. Die HD 5200 Grafikeinheit, die Intel bei der Core i7-4770R CPU verbaut, ist sogar mit 40 Execution Units bestückt. Dank eDRAM wird die Grafikleistung nochmals „gepusht“. Außerdem hat Intel bei den neuen Haswell-Prozessoren die Spannungsversorgung innerhalb des Prozessors optimiert.
Das leidige Thema mit dem Stromsparmodus
Die neuen Haswell-Prozessoren verfügen über eine verbesserte Stromsparfunktion. Diese setzt voraus, dass die 12V-Schiene des Netzteils 0.05 Ampere liefert. Die ATX12V v2.3-Spezifikationen schreiben aber nur einen Minimal-Load von 0.5 Ampere vor. Es besteht also die Möglichkeit, dass einige Netzteile bei so geringer Last den Betrieb einstellen und der Rechner abstürzt. An dieser Stelle können wir aber Entwarnung geben, denn fast alle aktuellen Netzteile am Markt schaffen diesen Minimal-Load.

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