Verarbeitung & Technik

Verarbeitung
Die wahlweise schwarze oder weiße XM1 RGB kommt in einem stabilen Karton in unserer Redaktion an. Das Gehäuse des Nagers wurde aus robustem Kunststoff gefertigt. Unser Testmuster misst 122 × 65 × 38 mm (L x B x H) und eignet sich demnach bestens für Personen mit mittelgroßen und großen Händen. Das nicht anpassbare Gewicht liegt bei angenehmen 82 Gramm ohne Kabel und Löcher. Zur Eingabe stehen insgesamt vier Tasten zur Verfügung, die allesamt frei programmierbar sind. Das Zwei-Wege-Mausrad selbst ist natürlich auch als Taste nutzbar. Eine DPI-Taste an der Oberseite (zum Beispiel unter dem Mausrad) sucht man bei der Endgame Gear Maus vergebens. Diese befindet sich nämlich an der Unterseite. Zwei bunte LEDs am Boden zeigen über ihre Farbe an, welche der vier möglichen DPI-Stufen aktiv ist. Aus den aktiven LEDs kann außerdem abgelesen werden, welche Abtastrate ausgewählt wurde. Die Abtastrate wird durch langes Drücken der DPI-Taste gewechselt. Unter den beiden Haupt-Maustasten befinden sich hochwertige sowie langlebige Kailh GM 4.0-Switches (60 Millionen Klicks laut Hersteller), die über einen leichten und direkten Druckpunkt verfügen, was wir während unserer Testphase als überaus positiv empfanden. Dank der analogen Schaltechnik bekommt man eine sehr niedrige Tasten-Reaktionszeit von unter einer Millisekunde geboten. Auch das gummierte Mausrad mit mittelstarker Rasterung konnte uns überzeugen. Das sehr flexible USB-Kabel misst ausreichend lange 1.85 Meter. Zwei große PTFE-Gleiter an der Unterseite sorgen für eine hohe Gleitfähigkeit. Die Verarbeitung der Maus selbst überzeugt, hier gibt es nichts zu meckern. Alles passt, nichts knarzt vor sich hin und auch die Spaltmaße sind gut. Für optische Akzente sorgt die 3-Zonen-RGB-Beleuchtung mit insgesamt 14 anpassbaren LEDs (Logo, Mausrad, Bodenstreifen).
Technik und Software
Das „technische Herzstück“ ist der präzise PixArt PMW-3389 Sensor. Er löst mit bis zu 16.000 DPI auf, unterstützt Mausgeschwindigkeiten von bis zu 450 IPS und Beschleunigungen von bis zu 50 G sowie eine Abhebedistanz von zwei Millimetern. In der hauseigenen sowie übersichtlichen Config-Software können nicht nur die Tasten mit anderen Funktionen belegt, sondern auch die Lift-off-Distance verändert (2 oder 3 mm), die Ripple Control angepasst (Ein/Aus) und vier DPI-Stufen definiert (50 bis 16.000; 50-DPI-Schritte) werden. Auch die RGB-Beleuchtung wird im Treiber an die eigenen Wünsche angepasst. Praktisch: Mittels der Software können vier DPI-Profile im Onboard-Speicher der Maus hinterlegt werden, die sich über den Profile-Switch an der Unterseite der Maus abrufen lassen.
Der Nager wurde automatisch unter Windows 10 erkannt. Für den vollen Funktionsumfang muss die Software installiert werden.

Kommentar schreiben