Die Kontroverse um Cyberpunk 2077 geht immer weiter. Nach dem Debakel um den Release auf der PlayStation 4 und Xbox One und der Entfernung des Spiels aus dem PlayStation Store seitens Sony hat nun die polnische Verbraucherschutz-Behörde ein Auge auf die Entwickler von CD Projekt RED geworfen.
Trotz hoher anfänglicher Verkaufszahlen hat Cyberpunk 2077 alles andere als einen einfachen Start gehabt. Zu allem Unmut der vergangenen Wochen kommt nun auch noch die Beobachtung durch Polens Büro für Markt-Wettbewerb und Verbraucherschutz hinzu. Wie die Leiterin der Behörde, Malgorzata Cieloch, in einem Interview mit den polnischen Kollegen von Benchmark.pl erklärte, wolle man genau beobachten, ob CDPR tatsächlich weiter an der versprochenen Verbesserung seines Spiels auf den Konsolen arbeite.
"Wir werden überprüfen, inwiefern die Entwickler an der Fehlerkorrektur arbeiten und ob Probleme behoben werden, die verhindern, dass Spieler das Spiel auf den Konsolen spielen können; aber auch, wie die Firma auf Kunden reagiert, die mit der Spielerfahrung auf ihren Systemen unzufrieden sind, wenngleich ihnen zugesagt wurde, das Spiel würde darauf funktionieren”, hieß es in einem Kommentar von der Leiterin der Behörde.
Sollte CD Projekt RED nicht zur Zufriedenheit der Behörde handeln, kann es für die Entwickler ziemlich teuer werden. Es drohen Strafen von bis zu 10 Prozent des jährlichen Gewinns.

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