Crimson Desert - Test/Review
Ein Spiel, das die Gemüter so erhitzt wie es nur eine Wüste kann.
Von Lars Hack am 10.04.2026 - 06:37 Uhr

Fakten

Plattformen

PlayStation 5 Pro

Xbox Series S

Xbox Series X

PlayStation 5

PC

Publisher

Pearl Abyss

Entwickler

Pearl Abyss

Release

19.03 2026

Genre

Action-Adventure

Typ

Vollversion

Pegi

18

Webseite

Preis

69,99 Euro

Media (29)

Fazit & Wertung

Lars meint: Bombastisch groß, erzählerisch flach, solide aber mittelmäßig im Abgang!

Ich habe es im Test schon geschrieben: Crimson Desert spaltet das Internet etwas. Die einen sagen, dass es ein storyloser Erkundungssimulator ist, andere preisen die Vielzahl an Details und Mechaniken und andere streiten sich, ob die Größe der Spielkarte wirklich viel über ein Spiel aussagt. Aber getreu dem Motto “No press is bad press” hat die ganze Online-Diskussion den Titel in viele Münder gebracht.

Was mit nach dutzenden Spielstunden bleibt, ist ein solides, aber auf Dauer langgezogenes Gefühl. Die Erkundung kann Spaß machen, wird aber auf Dauer eben etwas träge und wiederholend. Was eine gute Kulisse für die Story hätte sein können - Rache, das Sammeln von Gefährten, echte Charaktertiefe - wird eher zur Kulisse von “Hast du den Teil der Welt schon gesehen?” und “Wusstest du, dass du auch dieses Minispiel spielen kannst?” Dabei muss man den Entwicklern zugestehen, dass sie viel Wert auf die Details gelegt haben. All die Kleinigkeiten, die Spieler selbst Tage nach Release noch entdecken, tragen zu einem runden Gesamteindruck bei. Kleine Stories, wie das Meißeln einer Statue, komplett animiert, machen Eindruck! Aber irgendwo muss auch die Frage erlaubt sein, ab wann ein Gimmick, ein Detail nur ein Detail für den kurzen Wow-Faktor ist und wann es wirklich etwas zum Spielerlebnis beiträgt. Selbst die Entwickler haben bereits kommentiert, dass während der Entwickler immer wieder Feature hinzugefügt werden mussten, die in anderen Spielen erfolgreich waren. Dadurch wirkt es zuweilen eben etwas zusammengestückelt.

Storyjunkies werden von Crimson Desert eher enttäuscht sein. Wer einfach gerne Welten erkundet, über Stock und Stein geht, und dabei viel Wert auf kleine Aufmerksamkeiten seitens des Entwicklerteams legt, kommt da schon eher rein. Aber viele der Grundmechaniken, die der Titel mitbringt, kennen wir bereits aus artverwandten Titeln. Hier wurde nur noch etwas der Hang zum Realismus mit draufgeschraubt.

79%
Grafik
88
Sound
74
Bedienung
68
Spielspaß
77
Atmosphäre
78
Preis/Umfang
89
Richtig gut
  • weite Spielwelt
  • viele Mechaniken und Gimmicks
  • große Freiheit zum Erkunden
  • Skilltrees
  • lange Spielzeit in der Open World
  • Rätsel nicht kompliziert, aber kommen ohne Hand-Halten aus
Verbesserungswürdig
  • viele Gimmicks fühlen sich aufgesetzt an
  • Story immens flach
  • gelegentliche Bugs
  • deutsche Textübersetzung mit Fehlern
Anforderungen
PC MINDESTANFORDERUNGEN:
• Betriebssystem: Windows 10 64-bit
• Prozessor: Ryzen 5 2600X / i5-8500
• Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
• Grafik: RX 5500 XT / GTX 1060
• DirectX: Version 12
• Speicherplatz: 150 GB verfügbarer Speicherplatz
• Soundkarte: Windows Compatible Audio Device

• Microsoft Xbox Series X|S Konsole
• Sony PlayStation 5 (Pro) Konsole
Getestet für
PC
Lars Hack Konnte Lars zuerst laufen oder den Controller einer SNES bedienen? Die Frage ist bis heute nicht sicher geklärt. Klar ist, dass er sein Herz seit damals an Videospiele verloren hat.

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