Testbericht

Verarbeitung und Ausstattung
Die neue Creative Soundkarte kommt in einem schlichten Karton bei uns in der Redaktion an. Bei der neuen Soundblaster-Generation kommt der gleiche Chip zum Einsatz, der bereits von den vorherigen Karten und manchen Mainboards wie dem Gigabyte G1.Sniper 3 bekannt ist: Der Soundcore 3D. Die anderen Komponenten hat Creative allerdings bei Soundblaster ZxR, Zx und Z getauscht. So bietet das neue Topmodell Soundblaster ZxR sogar austauschbare Operationsverstärker und Bauteile von Nichicon. So ist ein SNR-Wert von 124 dB möglich. Bei den anderen beiden Soundblaster-Modellen Zx und Z sind es immerhin 116 dB. Als Schnittstelle nutzt die Sound Blaster Z PCIe. Die Creative Soundkarte verfügt über verschiedene Anschlussmöglichkeiten: 1x 3,5 mm (Mikro, Line), 1x optisch S/PDIF, 1x 3,5 mm (Kopfhörer), 3x 3,5 mm (Line), 1x 3,5 mm (Subwoofer), 1x optisch S/PDIF und 1x RCA-Out: Line. Etwas verwunderlich: Die Karte unterstützt kein 7.1. Es ist „nur“ 5.1 Surround-Sound möglich.
Die beiden Topmodelle ZxR und Zx verfügen über ein externes Steuerelement, das sich auf dem Schreibtisch platzieren lässt. Dort könnt ihr die Lautstärke bestimmen und beispielsweise zwischen angeschlossenen Kopfhörern oder Lautsprechern wechseln. Zudem ist hier ein Array-Mikrofon integriert. Bei der Soundblaster ZxR ist sogar eine Add-on-Karte dabei. Diese verfügt ebenfalls über einen Soundcore-3D-Chip und bietet zusätzliche Anschlüsse. Beim günstigsten Modell Soundblaster Z wird immerhin ein Mikrofon-Array mitgeliefert. Besonderen Wert legte Creative auf die Sprachverständlichkeit im Voice-Chat. So bieten die drei neuen Soundblaster-Modelle die Crystal-Voice-Technik, die beispielsweise Hintergrundgeräusche herausfiltert. Diese Funktion gibt es auch bei Creatives neuen Lautsprechern der Soundblaster-Axx-Reihe (unser Testbericht zum Lautsprecher).
Technik und Software
Der Sound Core3D ist ein leistungsstarker Klang- und Sprachprozessor, der ausgereifte Audio- und Sprachtechnologien optimal unterstützt. Der Sound Core3D Audio-Vierkernprozessor wurde für die Verarbeitung von SBX Pro Studio Pro- und CrystalVoice-Effekten konzipiert. Dies entlastet den Prozessor des Computers (siehe Benchmarks). Der Soundchip beherrscht ein Signal-Rausch-Verhältnis von 116 dB. Die mitgelieferte Software ist sehr umfangreich ausgefallen und bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Die neue Creative Soundkarte wird von sämtlichen Windows Versionen (XP, Vista, 7 und 8) unterstützt.
Klang und Praxistest
Während unserer Testphase ist uns vor allem der Gaming-Surround-Modus positiv aufgefallen. Die räumliche Klangdarstellung (360 Grad) funktioniert einwandfrei. In Spielen wie Battlefield 3 oder Call of Duty: Black Ops 2 konnten wir die Richtung von Gegnern deutlich ausmachen. Vor allem in Kombination mit einem hochwertigen Kopfhörer/Headset funktioniert diese Technologie überraschend gut. Aber auch bei der Nutzung eines Lautsprechersystems kann die neue Creative Soundkarte überzeugen. Klare Höhe, intensive Bässe und saubere Mitten waren an der Tagesordnung. An dieser Stelle sei aber auch gesagt, dass wir klangliche Unterschiede zur Konkurrenz bzw. zum Vorgängermodell nicht wirklich heraushören konnten.
Benchmarks
Creative Sound Blaster Z - Spiele-Leistung
1920x1080 - 1xAA/1xAF - maximale Soundqualität
Creative Sound Blaster Z
162 FPS
83 FPS
156 FPS
74 FPS
Creative Sound Blaster X-Fi Titanium HD
162 FPS
83 FPS
156 FPS
74 FPS
ASUS ROG Xonar Phoebus
163 FPS
83 FPS
156 FPS
73 FPS
ASUS Xonar Xense
161 FPS
82 FPS
156 FPS
74 FPS
Onboard Soundchip Realtek ALC898
160 FPS
80 FPS
154 FPS
71 FPS
Battlefield 3 Crysis 2 Max Payne 3 Metro 2033
Preis und Verfügbarkeit
Die Creative Sound Blaster Z ist ab sofort für faire 78 Euro (Stand: 30.11.2012) im Handel erhältlich.

22 Kommentare

Soliver84 um 05.12.2012 - 12:58

Der Test Ist fast Wertlos weil ihr nicht unter windows 8 Testet da die Hardwarebeschleunigung unter windows 8 wieder Funktioniert bitte ein nachtest mit windows 8!

Marc Senn um 05.12.2012 - 13:44

Hmm Haben die meisten KEIN Win 8 also wiso testen auf Win 8 wenns noch niemand interessiert. denke auch nicht das jetzt innerhalb einem monat alle Gamer zu win 8 wechseln. Realistische test sind nur unter Win XP und Win Vista/7 möglich, schon weil alles an Soundblaster Treiber für Win 8 noch beta ist. Wichtig währe noch gewesen, welchen karten chip die von der X.-FI(emu20k1/emu20k2) oder die von der Sound Blaster Recon, weils wenn die von der Recon ist giebst kein Hardware ASIO-Treiber also unbrauchbar für Musiker.

Christoph Miklos (Website) um 05.12.2012 - 17:12

Hallo Soliver84 und Marc Senn, vielen Dank für eure Kommentare. Kurz zum Thema Windows 8: Wir werden in Kürze, sobald finale Treiberversionen für die Karte vorliegen, die Benchmarks ergänzen. Aber wie Marc schon richtig geschrieben hat, ist W8 für Gamer derzeit eher uninteressant. Daher werden wir auch noch im kommenden Jahr als Haupt-Betriebssystem Windows 7 für unsere Tests verwenden. Zu Marc: Technisch, wie bereits im Test erwähnt, basiert die Karte -fast- komplett auf der Recon. Es kommt also kein EMU20K1 zum Einsatz.

Kosamui um 07.12.2012 - 19:08

Im Prinzip braucht Ihr gar nicht testen. Bei der Asus Phoebus habt Ihr den halben Text vom hardwareluxx gezogen, bei Euren Gehäusetests wird noch immer keine Hardware montiert aber die Kühlung bewertet und beim Eisberg Test steht noch immer das er Alu Finnen hat. Ihr seid nichts mehr als eine Awardfabrik ohne Ahnung und das im wahrsten Sinne des Wortes *g*

Walter Arbinger um 20.04.2016 - 11:18

kann ich den Creative Sound Blaster Z in meinem neuen Pc (Intel Core i7 6700K 4x4 0GHz, 16GB DDR4-RAM, GeForce GT730 4096MB,Betriebssystem Windows 10, als Soundkarte mit einem optischen Ausgang einsetzen??? Angeblich funktioniert das mit Win 10 nicht. Bitte um kurze Info Vielen Dank im voraus W.Arbinger

Klaus um 27.12.2012 - 22:15

Karte ist wertlos, da Treiber und Software wie immer üblich von Creative einen nur Schrott ist. Erst nach dem 3. Anlauf ließ sich der Treiber installieren, die Software mit dem man "alles einfach" Konfigurieren sollte läuft erst gar nicht oder schaltet einfach mal die Karte stumm und egal was man da kommt kein Ton mehr raus, erst nach einem neustart kann man damit weiter arbeitet. Wie immer: TOP LEISTUNG Creative. Meine Karte ging sowas von zurück.

erwin van der Starre um 11.01.2013 - 08:47

habe die soundblaster recon 3D. konnte software beim ersten mal installieren und hatte keinerlei probleme. bei niedriger lautstärke habe ich ein leises rauschen ansonsten einwandfrei.

Znrl um 27.01.2013 - 18:13

Interessant wird vorallem, wie sie sich Soundtechnisch gegenüber der Asus Xonoar Essence STX oder der Phoebus gibt. Mit den austauschbaren Op-Amps zieht sie ja schonmal nach, wenn sie aber sonst nicht ran kommt wird sie die Käufer, die darauf Wert legen nicht erreichen und dann mahct das Feature nicht mehr viel Sinn.

Egon Meiner um 25.10.2013 - 09:02

Die Z hat mich enttäuscht. Ich hatte auf ein "AHA" Erlebnis beim Gamen und Sprachübertragung gehofft. Fehlanzeige!!. Ich konnte keinen Unterschied zu meinem Onboardsound feststellen. Und das trotz guter Lautsprecher und Headset. Auch der ScoutMode is eigentlich eine Farce. Eben eine ganz stink normale Soundkarte, die jedoch sehr teuer ist. Preis/Leistung stimmen da nicht so ganz. ABER: Die Software ist echt gut!!

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