Testbericht

Verarbeitung
Das Sound BlasterX Katana kommt in einem stabilen und farblich bedruckten Karton daher. Der Lieferumfang umfasst: eine dunkelgraue Soundbar, einen schwarzen Subwoofer, Stromkabel und eine ausführliche Bedienungsanleitung. Die schmale Soundbar misst 600x60x79 mm (BxHxT) und bringt knapp 2,3 Kilogramm auf die Waage. Damit passt sie bestens unter Monitore ab der 24-Zoll-Klasse und fällt insgesamt deutlich schmaler aus als die meisten Soundbars, die für den Wohnzimmer-Einsatz vorgesehen wurden. Die Soundbar wurde sehr hochwertig verarbeitet und punktet mit einer Alublende sowie einer anpassbaren RGB-Beleuchtung. An der Oberseite befinden sich fünf Tasten zur Bedienung (Power, Lauter/Leiser, Source, SBX-Preset), hinzu kommt eine gut lesbare LED-Anzeige an der Front. Alternativ kann man das Soundsystem auch mittels mitgelieferter Fernbedienung ansteuern. An der Rückseite findet man die Anschlüsse: 1x AUX In (3.5mm), 1x Digital Audio In (optisch), 1x Mic In (3.5mm), 1x Kopfhörer (3.5mm), 1x Sub Out (RCA), 1x USB (Typ A) und 1x USB (Typ B mini). Lediglich eine HDMI-Schnittstelle gibt es nicht. Der Subwoofer aus MDF-Platten mit matter Beschichtung misst 130x333x299 mm (BxHxT) und hat 2,35 Kilogramm. Das gesamte System ist komplett rutschfest und wurde sehr hochwertig verarbeitet - Mängel konnten wir keine feststellen. Technik
In nur wenigen Minuten war unser Testsystem einsatzbereit. Die Inbetriebnahme erfolgt wahlweise per Klinkenkabel/optischen Kabel/USB-Kabel (zum Beispiel Konsole oder Computer) oder per Bluetooth-Verbindung (optimal für Smartphones oder Tablets; Bluetooth 4.2). Der USB-Port ist kompatibel mit in FAT16/ FAT32/exFAT formatierten USB-Sticks mit bis zu 128 GB und unterstützt dabei MP3 und WMA bis 320 kb/s und FLAC bis 1,3 Mb/s.
In der Soundbar sind zwei nach oben gerichtete 2,5-Zoll-Mittelbasstreiber sowie zwei nach vorn gerichtete 1,3-Zoll-High-Excursion-Hochtöner verbaut (20 Hz bis 20 kHz). Die Soundbar schafft eine maximale RMS-Leistung von 45 Watt. Der Subwoofer verfügt über einen 5,25-Zoll-Long-Throw-Treiber. Er übernimmt den Frequenzbereich von 20 bis 180 Hz. Die Ausgangsleistung beträgt 30 Watt RMS. Diese Leistung reicht locker für einen mittelgroßen Raum mit bis zu 30 m² aus. Laut Hersteller verbraucht das Sound-System unter Volllast knapp über 70 Watt. Es gibt natürlich auch einen Standy-Modus. In der Soundbar wurde nicht nur eine Soundkarte integriert (via USB am PC/Mac nutzbar inkl. BlasterX Acoustic Engine Software), sondern auch ein Mehrkern-Audio-DSP und 24-Bit-DAC verbaut. Ebenfalls mit von der Partie: ein Dolby-Digital-Decoder zur Umwandlung der analogen Tonsignale (Stereo oder 5.1) von einer optischen Quelle in digitale 5.1-Konfigurationen bei bis zu 24 Bit/96 kHz. Als PC-Anwender kann man sogar 7.1-Surround-Sound aktivieren.
Um die Soundwiedergabe grob an das jeweilige Material anzupassen, stehen drei Equalizer-Settings für Spiele, Musik und Filme zur Verfügung. Es gibt auch einen speziellen Soundmodus für Nacht.
Klang
Für knapp 300 Euro bietet unser Testsystem ein sehr gutes Klangerlebnis. Klare Höhen und ein ordentlicher Mitteltonbereich laden förmlich zum Musikhören ein. Aber auch beim Zocken macht das Creative System eine sehr gute Figur. Vor allem vorm PC-Monitor kommt der Surround-Sound gut zur Geltung. Darüber hinaus werden auch Bass-Liebhaber unser Testmuster mögen - der Tiefbass ist beeindruckend. Positiv erwähnenswert ist die hohe Pegelfestigkeit (erst bei knapp 92 Prozent Maximallautstärke kommt es zu ersten Verzerrungen). An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass das Soundbar-System in erster Linie für kleinere Wohnräume hergestellt worden ist. Für „echtes“ Kino-Feeling sollte man demnach zu einem ausgewachsenen 5.1-Set greifen.
Preis und Verfügbarkeit
Das Creative Sound BlasterX Katana ist ab sofort für knapp 300 Euro (Stand: 19.01.2017) im Handel erhältlich.

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