Testbericht

Verarbeitung
Die 700M nimmt Anleihen bei der R.A.T. von Mad Catz. Die Maus misst 127 × 83 × 38 mm und bringt 110 Gramm auf die Waage - das Gewicht kann mittels vier Metallstücken auf 128 Gramm erhöht werden. Bei der Verarbeitung setzt Cougar auf hochwertige Bauteile: Nicht nur die Bodenplatte besteht aus Aluminium, auch der Rahmen besteht aus diesem Material, was die Stabilität enorm verbessert. Die offene Struktur der 700M soll hingegen belüftende Funktion haben und schwitzenden Handflächen vorbeugen, wobei sich die hierfür vorgesehene Auflage durch eine kleinere „Sport“-Version tauschen sowie für verschiedene Griffe (Claw und Palm Grip) in der Höhe verstellen lässt. Zur Eingabe stehen insgesamt 8 Tasten zur Verfügung, die allesamt frei programmierbar sind. Das Zwei-Wege-Mausrad selbst ist natürlich auch als Taste nutzbar. Unter den Haupt-Maustasten befinden sich hochwertige sowie langlebige Omron-Switches (10 Millionen Klicks laut Hersteller), die über einen leichten und direkten Druckpunkt verfügen, was wir während unserer Testphase als überaus positiv empfanden. Auch das leichtgängige Mausrad mit mittelstarker Rasterung konnte uns überzeugen. Fünf längliche Teflonfüßchen sorgen für eine hohe Gleitfähigkeit. Das zwei Meter lange und stoffummantelte Mauskabel ist sehr flexibel. Die Verarbeitung der Maus selbst geht durchweg in Ordnung, hier gibt es nichts zu meckern. Alles passt, nichts knarzt vor sich hin und auch die Spaltmaße sind gut.
Technik und Software
Bei der 700M kommt eine Avago-Sensoreinheit vom Typ ADNS-9800 zum Einsatz, der eine maximale Auflösung von 8.200 DPI bietet. Durch einen ARM-Prozessor und 512 kB Onboard-Speicher besteht außerdem die Möglichkeit, die acht Tasten des Nagers in drei Profilen zu konfigurieren. Dank der Front RGB-LEDs kann man die Beleuchtungsfarbe an den eigenen Geschmack anpassen. In der übersichtlichen Software lassen sich nicht nur kinderleicht Makros und Profile erstellen sondern auch die Polling-Rate (125/250/500/1000 Hz) verändern. Auch lässt sich „Angle Snapping“ und die „Lift-Off-Distanz“ anpassen. Cooles Feature der „UIX Software“: Wie bei Roccat werden auch verschiedene Cougar-Eingabegeräte von der Tastatur – ein entsprechendes mechanisches Modell wird demnächst folgen – bis zum Headset miteinander interagieren können. Der Cougar Nager wurde automatisch unter Windows 7,8 und 8.1 erkannt. Für den vollen Funktionsumfang muss die mitgelieferte Software installiert werden.
Alltagstest
In unserem Alltagstest bestätigt die Maus den sehr guten Gesamteindruck. In Battlefield 4, Counter-Strike: Source, Team Fortress 2 und Call of Duty: Ghosts steuert sie sich sehr präzise und lässt sich dank der schnellen und komfortablen DPI-Einstellung ohne große Umstände an die eigenen Vorlieben und Fähigkeiten anpassen. Praktisch: Mittels „Sniper-Taste“ an der linken Seite der Maus kann man blitzschnell eine andere Auflösung aktivieren.
Ergonomie und Handling
Baubedingt eignet sich die Maus nur für Rechtshänder, die bekommen aber eine gute Ergonomie geboten. Alle Tasten, deren Druckpunkte leichtgängig ausfallen, lassen sich auch von Spielern mit kleinen oder mittelgroßen Händen sehr gut erreichen. Die Rasterung des Mausrads ist sehr direkt - der Druckpunkt könnte etwas weicher sein.
Preis und Verfügbarkeit
Die Cougar 700M ist ab sofort im Handel erhältlich. Der Preis beträgt faire 80 Euro (Stand: 28.05.2015).
Optional gibt es für knapp 20 Euro (Stand: 28.05.2015) das hauseigene Mousepad „Speed-L“.

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