Verarbeitung & Technik

Verarbeitung
Die neue Corsair Gaming Sabre RGB Pro - Champion Series gibt es ausschließlich mit schwarzer Beschichtung und kommt in einer farblich bedruckten Verpackung daher. Der Nager misst 129 x 43 x 70 mm (B x H x T) und eignet sich daher ideal für Spieler mit (mittel)großen Händen. Auch ohne „Lochdesign“ kommt unser Testmuster auf gerade einmal 74 Gramm ohne Kabel. Für optische Akzente sorgt die anpassbare 2-Zonen-RGB-Beleuchtung (Mausrad und Logo). Unser Sample wurde aus robustem Kunststoff gefertigt. Form, Verarbeitung und Oberflächengestaltung sind hochwertig. Alles passt, nichts knarzt vor sich hin und auch die Spaltmaße sind gut. Zur Eingabe stehen insgesamt fünf Tasten zur Verfügung, die allesamt frei programmierbar sind. Das Zwei-Wege-Mausrad selbst ist natürlich auch als Taste nutzbar. Unter den beiden Haupt-Maustasten befinden sich Omron-Schalter (D2FC-F-K) mit einer Lebensdauer von 50 Millionen Klicks, die über einen leichten und direkten Druckpunkt verfügen, was wir während unserer Testphase als überaus positiv empfanden. Auch das gummierte Mausrad mit mittelstarker Rasterung und griffigen Rillen konnte uns überzeugen. Das sehr flexible Textil-USB-Kabel misst ausreichend lange 2.1 Meter. Vier PTFE-Gleiter an der Unterseite sorgen für eine hohe Gleitfähigkeit. Verarbeitungsmängel konnten wir keine feststellen.
Technik und Software
Der verbaute PixArt PMW 3392 Sensor bietet eine Maximalauflösung von satten 18.000 DPI. Damit wird selbst eine Wegstrecke von über acht Metern in der Sekunde noch präzise erfasst, in entsprechende Bewegungssignale umgewandelt und via USB-Anschluss an den PC transferiert. Die Maus kann bis zu 50 G beschleunigen - die Abtastrate beträgt zeitgemäße 450 IPS. Bei der Lift-Off-Distance konnten wir zwei Millimeter messen. Interessant: Tastendrücke oder Mausbewegungen werden mithilfe der neuen Corsair AXON-Technologie acht Mal pro Millisekunde abgefragt (8.000 Hertz). Dies minimiert den Informationsverlust insbesondere in hektischen Situationen, bei denen hochfrequente Eingaben getätigt werden. In der übersichtlichen iCUE-Software lassen sich noch weitere Einstellungen vornehmen: vier DPI-Stufen (100 bis 18.000 DPI; 1-DPI-Schritten einstellbar), eine Sniper-Funktion (kurzzeitige Änderung der Sensorauflösung) und Oberflächenkalibrierung. Auch sind Makros und Profile sehr einfach zu erstellen. Die Beleuchtung lässt sich ebenfalls in der Software anpassen (diverse Modi und RGB-Farbraum). Auf dem internen Speicher ist Platz für ein Profil.
Unser Testmuster wurde automatisch unter Windows 10 erkannt. Für den maximalen Funktionsumfang empfehlen wir die Installation der hauseigenen Software.

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