Testbericht

Verarbeitung
Das tadellos verarbeitete Case komplett aus Aluminium gefertigt und innen wie auch außen schwarz lackiert. Die Oberfläche ist geschliffen, was dem Gehäuse eine edle Optik verleiht. Alle abnehmbaren Deckel sind gesteckt. Große Noppen die in speziellen Öffnungen einrasten. Klug durchdacht, auch wenn man nur sehr zaghaft an den Elementen ziehen möchte, um sie ja nicht zu verbiegen, was natürlich Unsinn wäre. Die Anbauteile sind ausreichend stark gefertigt, damit das eben nicht passieren kann. Das Innere wirkt aufgeräumt. Der Montageplatz vom Netzteil ist vom restlichen Innenraum entkoppelt. Netterweise hat man dem W1 einen Montageplatz für ein Slim Line Slot-In-Laufwerk spendiert, was den Vorgängern, bzw. Gehäusen aus anderen Serien leider fehlt. Den Blick in die Zukunft gerichtet auch nachvollziehbar, und jeder der das Betriebssystem für seinen PC schon mal mit einem USB-Stick aufgespielt hat, weiß was ich damit aussagen möchte. Dennoch, wer Fotos oder selbst gedrehte Videos auf ein Medium brennen möchte, kommt um einen Brenner nicht herum. Alternativ kann man diese auch als externe Ausführung erwerben. Technisch lässt das W1 kaum etwas missen. USB 3.0 intern, Staubfilter, integrierte Lüfter, etc. ist alles da.
Platzangebot
Abmessungen: 242x 356x 362mm (BxHxT), ausreichende Maße um auch High End Hardware zu verbauen. extern: 1x 5.25" Slimline (Slot-In), intern: 4x 3.5" (quer, Laufwerksschienen), 2x 2.5" und 2x PCI Karten. Folgende Mainboardtypen können verbaut werden: Mini-ITX. Ein separates Kabelmanagement gibt es zwar nicht, aber es ist überall ausreichend Platz um jegliches Kabelgewirr sauber unterzubringen. Das Netzteil wird am Boden montiert. An der Oberseite ist sogar ausreichend Platz um einen 280er Radiator zu verbauen.
• Grafikkarten: bis max. 320mm • CPU-Kühler: bis max. 215mm Höhe
Montage
Schnellmontagen gibt es keine. Alle Komponenten werden verschraubt, was ja nicht wirklich negativ ist, aber eben Zeit kostet.
Kühlung
Werkseitig wird der W1 mit zwei Lüftern ausgestattet (vorne und hinten, jeweils 140mm) die einen ordentlichen Airflow erreichen. Optional kann man zusätzlich noch an der Oberseite zwei weitere 140er Lüfter oder alternativ einen 280er Radiator verbauen. Die Lüfter machen sich nur bei Volllast vage bemerkbar.
Ausstattung
Das I/O-Panel wurde an der rechten Seite (unten) platziert, was nur bei der Aufstellung „auf“ einem Arbeitsplatz Sinn macht. Es bietet: 2x USB 3.0, 1x Mikrofon und 1x Kopfhörer, Power- und Reset-Taste. Unter der Netzteilposition befindet sich ein herausziehbarer Staubfilter, den man auch in der Front vorfindet. Im Lieferumfang: Schrauben, Kabelbinder, Laufwerkschienen, weiteres Montagematerial und eine Beschreibung. Optik
Dank der geschliffenen Oberfläche erscheint der W1 sehr edel. Auch die Form selbst wirkt einladend. Allerdings ist die Oberfläche auch ein richtiger Magnet für Fingerabdrücke.
Gewicht
Die massiven Seitendeckel sowie die Fertigung aus Aluminium wirken sich auch auf das Gewicht aus. Dennoch bleibt es bei geringen 5,8kg.
Preis
Tja, Aluminium ist teuer, das wirkt sich auch auf den Preis aus. Stolze 81,14 Euro (Stand: 20.05.2014) muss man für den W1 hinblättern.

1 Kommentar

Septi (Website) um 09.10.2014 - 08:33

Sie haben ein wichtiges Thema angesprochen...Vielen Dank für...Ich würde gerne mehr Aktualitäten aus diesem Blog lesen...Beitrag zu halten.

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