Testbericht

Verarbeitung
Das Tunguska 7.1 kommt in einem schlichten aber stabilen Karton beim Käufer an. Obwohl das Headset komplett aus Kunststoff verarbeitet wurde ist die gesamte Konstruktion robust gestaltet und damit selbst im harten eSport-Alltag für eine lange Einsatzdauer ausgelegt. Der Bügel ist entsprechend breit, massiv und für hohen Tragekomfort mit einer ebenso breiten Polsterung ausgestattet. Die Ohrmuscheln werden von recht stabilen Kunststoffträgern gehalten. Auch das Mikrofon auf der linken Seite, welches sich bei Bedarf hochklappen lässt, weiß zu gefallen. Last but not least wäre da noch das angenehme Eigengewicht von knapp 400 Gramm. Unser Testmuster gibt es wahlweise in den Farben Weiß mit blauen Elementen oder in Weiß mit orangen Elementen.
Klang
Für die Schallwandlung sind zwei 40 Millimeter-Treiber zuständig, die laut Datenblatt den Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hertz abdecken. Der Hersteller bescheinigt dem Kopfhörer eine Impedanz von 32 Ohm und eine Empfindlichkeit von 111 Dezibel. Die geschlossene Bauweise dämpft Außengeräusche um gut 10 Dezibel. Das Tunguska 7.1 unterstützt Virtual Surround Sound. Damit jedoch der virtuelle 7.1 Sound genutzt werden kann, muss erst die mitgelieferte Software installiert werden. In unserem Alltagstest (Battlefield 3, Counter-Strike: Global Offensive, Blu-ray-Filme und Audio-CDs) schlägt sich das Headset sehr gut. Klare Höhen und kräftige Bässe sind kein Problem für das Headset. Auch bei hoher Lautstärke konnten wir keine Verzerrungen wahrnehmen. Lediglich der Mitteltonbereich könnte unserer Meinung nach etwas ausgeprägter sein. Ebenfalls ein Kritikpunkt: Die exakte Ortung von gegnerischen Spielern mittels Virtual Surround 7.1 ist nur bedingt möglich.
Tragekomfort
Dank der angenehmen Ohrkissen eignet sich das Headset ideal für lange Spielzeiten. Selbst nach mehr als fünf Stunden konnten wir keine Schmerzen an den Ohren feststellen, was wiederum für den hohen Tragekomfort unseres Testmusters spricht. Einen weiteren Pluspunkt bekommt das Attitude One Tunguska 7.1 für den verstellbaren Kopfbügel, der den Komfort zusätzlich unterstreicht. Kleiner Wehrmutstropfen: Die bequeme Kunstlederpolsterung sorgt, vor allem im Sommer, für schwitzende Ohren.
Mikrofon
Die Sprachqualität des Mikrofons überprüften wir wie immer mit den aktuellen Skype-, Teamspeak- und Ventrilo-Versionen. In sämtlichen VOIP-Programmen wurde unsere Stimme klar, ohne Verzerrungen oder nervige Hintergrundgeräusche durch das Internet übermittelt.
Anschlüsse/Kabellänge
Das Audiokabel misst ordentliche drei Meter. Per Kabelfernbedienung lassen sich Lautstärke regeln und Mikrofon stummschalten. Der Anschluss erfolgt mittels USB-Stecker.
Preis und Verfügbarkeit
Das Tunguska 7.1 ist im Laufe des Sommers für knapp 70 Euro (Stand: 09.05.2013) im deutschen Handel erhältlich.

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