Animal Crossing: New Horizons - Nintendo Switch 2 Edition - Test/Review
Sechs Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung hat Animal Crossing: New Horizons ein Upgrade für die Nintendo Switch 2 bekommen.
Von Christoph Miklos am 21.01.2026 - 06:52 Uhr

Fakten

Plattform

Nintendo Switch 2

Publisher

Nintendo

Entwickler

Nintendo

Release

15.01 2026

Genre

Simulation

Typ

Vollversion

Pegi

3

Webseite

Preis

ab 54,90 Euro

Media (6)

Auch auf der Switch 2 ein Highlight


Sechs Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung hat Animal Crossing: New Horizons ein Upgrade für die Nintendo Switch 2 bekommen. Ob sich das lohnt, verraten wir in unserem ausführlichen Test.

Switch 2 Edition und Update 3.0


Einen Tag vor dem Release der Animal Crossing: New Horizons - Nintendo Switch 2 Edition hat das Entwicklerteam das kostenlose Update 3.0 veröffentlicht. Auf das generationsübergreifende Update gehen wir später im Test genauer ein. Vorweg: Besitzt man das Spiel bereits, egal ob digital oder physisch, gibt es ein Upgrade-Pack für 5 Euro im eShop. Dieses beinhaltet die verbesserte Grafik und ein paar kleine Features, die erst durch die Hardware der Switch 2 ermöglicht werden. Zum Beispiel lässt sich jetzt die Maus-Funktion der Joy-Cons nutzen, allerdings geht das leider nur in bestimmten Situationen wie beim Einrichten von Häusern, beim Erstellen von Designs und beim Zeichnen von Mitteilungen für das Schwarze Brett. Fürs Angeln, Gärtnern oder Craften bringt die Funktion also nichts. Das Spiel zeigt mittels Icon an, wann der Maus-Modus genutzt werden kann. Ein weiteres witziges Feature: Sollte man einen Inselbewohner suchen, kann man per Megafon-Gadget, welches das integrierte Mikrofon der Konsole aktiviert, diesen rufen. Eine Sprechblase zeigt dann an, in welche Richtung man laufen muss, um diesen zu finden. Möchte man lieber mit anderen Spielern unterwegs sein, gibt es nun den GameChat samt Kamera. Apropos Multiplayer: Wenn alle befreundeten Inselsprecher die Switch-2-Version besitzen, kann man online mit bis zu zwölf Leuten gleichzeitig zocken. Im drahtlosen Modus liegt die Grenze stattdessen bei acht Spielern. Der Online-Modus funktioniert auch versionsübergreifend problemlos.
Bei der Technik gibt es nun eine höhere Auflösung im Dockingmodus (4K) und auch die Kantenglättung funktioniert nun besser. Mehr als 30 Bilder pro Sekunde gibt es aber auch auf der Switch 2 nicht.

Inhalt vom Update 3.0


Mit dem Update kehren Käptens Familienmitglieder als Hotelbetreiber zurück. Spieler können im neuen Hotelresort Zimmer dekorieren und Gäste willkommen heißen. Besucher des Hotels sind Dorfbewohner, die nicht auf der eigenen Insel heimisch sind. Diese halten sich im Hotelzimmer auf oder sind bei Spaziergängen auf der Insel anzutreffen. Bezahlt werden Spieler für das Dekorieren in Hoteltickets, einer neuen Ingame-Währung, die sich in der Lobby des Hotels gegen exklusive Belohnungen einlösen lässt. Das Hotelresort bietet somit eine kostenfreie Alternative zum DLC Happy Home Paradise. Spieler, die das DLC bereits installiert haben, stehen freigeschaltete Einrichtungsgegenstände und Funktionen auch im Hotelresort zur Verfügung. Neben Käptens Familie können sich Fans auf die Rückkehr einer Animal Crossing-Legende freuen: Resetti bietet ab sofort einen Insel-Aufräumservice an. Zuvor war Resetti zwar im Spiel zu hören, aber ohne ein passendes Amiibo nicht zu sehen. Das neue Feature dürfte vor allem für experimentierfreudige Spieler nützlich sein. Statt die eigene Insel mühsam von Möbeln, Blumen und Designs zu befreien, lässt sich jetzt Resetti für die Aufräumarbeiten beauftragen. Dabei lässt sich frei entscheiden, ob man einen einzelnen Inselabschnitt, den Strand oder die gesamte Insel aufräumen möchte. Die meisten Objekte landen automatisch in der Aufbewahrung, Blumen lassen sich bei Bedarf umgehend entsorgen. Passend zum Aufräumservice erweitert das Update das Aufbewahrungslimit auf 9.000 Gegenstände. Zudem lassen sich jetzt auch Bäume, Blumen und Büsche im Schrank verstauen, was zuvor nicht möglich war. Wer seine Insel bereits vollständig dekoriert hat, kann jetzt vom Bett aus bis zu drei Trauminseln gestalten - auch im Mehrspielermodus. Diese lassen sich im Sandbox-Modus mit Gegenständen aus dem eigenen Katalog dekorieren und nach Belieben umbauen. Sogar die Größe der Trauminseln oder das Wetter lassen sich bestimmen.
Auf eine weitere entscheidende Neuerung haben Fans lange gewartet: Items lassen sich endlich in größeren Mengen craften. Das ist vor allem für Tom Nooks neue "Export-Box" nützlich, über die DIY-Anfragen im Tausch gegen Hoteltickets erfüllt werden können. Neben den bereits genannten Updates gibt es Kooperationen mit The Legend of Zelda, Splatoon und Lego. Splatoon-Fans können neben einigen Möbeln und Outfits die neuen Bewohner Cece und Viché begrüßen. The Legend of Zelda bringt einige neue Möbel und die Bewohner Tulin und Mineru mit. Um die Inhalte beider Kooperationen freizuschalten, benötigen Spieler entsprechende Amiibos. Lego bereichert das Spiel um ein brandneues Einrichtungsset in verschiedenen Farben. Wer regelmäßig im Hotel aushilft, kann zudem alte Nintendo-Konsolen in Form von Items erhalten, über die sich mit einer Switch-Online-Mitgliedschaft sogar einige Retroklassiker spielen lassen - direkt im Game.

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