Alpenföhn AlpineFlow 360 - Test/Review
Mit der AlpineFlow 360 bietet Alpenföhn eine leistungsstarke All-in-One-Wasserkühlung für aktuelle Intel- und AMD-Prozessoren an.
Von Christoph Miklos am 10.08.2026 - 15:14 Uhr

Verarbeitung | Pumpeneinheit | Lüfter | Beleuchtung


Verarbeitung


Die AlpineFlow-Serie umfasst aktuell zwei Modelle: die kompaktere AlpineFlow 240 mit 240-mm-Radiator sowie die von uns getestete AlpineFlow 360 mit 360-mm-Radiator. Beide Varianten sind ausschließlich in Schwarz erhältlich.
Bei unserem Testmuster handelt es sich um eine ab Werk vollständig befüllte All-in-One-Wasserkühlung, die als geschlossenes und wartungsfreies Kühlsystem konzipiert ist. Der schwarz lackierte Aluminiumradiator misst 394 × 120 × 27 mm und verfügt über sauber ausgearbeitete, fein strukturierte Kühlfinnen. Für eine effiziente Wärmeübertragung setzt Alpenföhn beim Wasserblock auf eine Bodenplatte aus Kupfer. Einen ebenso guten Eindruck hinterlässt die allgemeine Verarbeitungsqualität. Die Kühlfinnen sind ordentlich entgratet, scharfe Kanten oder unsauber verarbeitete Stellen konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen. Die 420 mm langen und mit Nylon ummantelten Schläuche wirken robust, bieten ausreichend Spielraum bei der Montage und runden den insgesamt hochwertigen Eindruck der AlpineFlow 360 ab. Die kompakte Pumpeneinheit der AlpineFlow 360 besitzt ein rundes Gehäuse und fügt sich mit ihrer schwarzen Optik stimmig in das Gesamtbild der Wasserkühlung ein. Für einen optischen Akzent sorgt die Oberseite mit einem ARGB-beleuchteten Infinity-Spiegel, der im Betrieb einen ansprechenden Tiefeneffekt erzeugt. Die Beleuchtung lässt sich über einen kompatiblen 5-Volt-ARGB-Anschluss mit dem Mainboard synchronisieren. Im Inneren arbeitet die Pumpe mit einer Drehzahl von 2.900 U/min. Alpenföhn gewährt auf die AlpineFlow 360 eine Garantie von zwei Jahren. Verarbeitungsmängel konnten wir bei unserem Testmuster nicht feststellen: Sowohl Radiator und Pumpeneinheit als auch die Schlauchummantelung und sämtliche Anschlüsse sind sauber verarbeitet und vermitteln einen soliden sowie langlebigen Gesamteindruck.

Lüfter und Beleuchtung


Für die Belüftung des 360-mm-Radiators setzt Alpenföhn auf drei 120-mm-Lüfter mit einer Bauhöhe von 25 mm. Die Lüfter arbeiten in einem Drehzahlbereich von 500 bis 1.800 U/min und werden über einen klassischen 4-Pin-PWM-Anschluss geregelt. Als Lager kommt ein langlebiges Fluid Dynamic Bearing (FDB) zum Einsatz. Bei maximaler Drehzahl erreichen die Lüfter laut Hersteller einen Luftdurchsatz von 94,13 m³/h und einen statischen Druck von 1,99 mmH₂O. Gerade der vergleichsweise hohe statische Druck ist bei einem dicht bestückten Radiator von Vorteil. Die maximale Geräuschentwicklung gibt Alpenföhn mit 29 dB(A) an. Auch optisch hat die AlpineFlow 360 einiges zu bieten. Alle drei Lüfter verfügen über eine anpassbare ARGB-Beleuchtung, die über einen 3-Pin-5-Volt-ARGB-Anschluss angesteuert und mit kompatiblen Mainboards synchronisiert werden kann.
Bei der Verarbeitung hinterlassen die Lüfter einen guten Eindruck. Rahmen und Rotorblätter sind sauber gefertigt, störende Spaltmaße oder scharfe Kanten konnten wir nicht feststellen. Insgesamt passen die drei Lüfter qualitativ gut zum soliden Gesamteindruck der Wasserkühlung.

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