Technik & Preis

Verarbeitung und Technik
Die Verarbeitungsqualität des Speichermoduls ist sehr gut. Auch nach mehrmaliger Begutachtung konnten wir an unserem Testmuster keine Mängel feststellen. Die M.2-SSD ohne Kühlkörper kommt mit den Maßen von 80x22x3.5 mm daher. Darüber hinaus profitiert unser Testmuster von der Schnittstelle: PCIe 3.0 x4 erlaubt deutlich höhere Datenübertragungsraten wie SATA. Demnach schafft die XPG SX8100 1TB 3.500 MB/s beim sequenziellen Lesen und maximal 1.900 MB/s beim Schreiben, während SATA bei 560 MB/s limitiert. Die Garantiezeit für die neue SSD-Serie beträgt 5 Jahre. Unser Testmuster gibt es wahlweise mit 512, 1.000 und 2.000 Gigabyte Speicherkapazität. Bei unserem Testmuster kommt ein Realtek RTS5762 Controller zum Einsatz, der über acht Kanäle zur Anbindung des NANDs verfügt. Außerdem unterstützt der Controller NVMe 1.3, AES-Verschlüsselung und LDPC-Fehlerkorrektur. Als Speicher wird 3D-TLC-NAND von Micron verbaut. Die SSD nutzt eine dynamische SLC-Cache-Technik. Dabei wird ein Teil des NAND-Flash im schnelleren SLC-Modus (1 Bit/Zelle) betrieben, der dann als Zwischenspeicher dient. Sobald der SLC-Puffer voll ist, werden die Zellen mit drei Bits statt einem beschrieben und die Schreibrate deutlich. In Leerlaufphasen werden die Daten aus dem Puffer auf den regulären TLC-Speicher übertragen. Einen dedizierten DRAM-Cache gibt es ebenfalls.
Die elektrische Leistungsaufnahme beziffert ADATA auf 0.14 im Standbymodus und 6.8 Watt im Betrieb. Der Hersteller verspricht eine Lebensdauer 2 Mio. Stunden (MTBF) bzw. 640 TBW.
Preis und Verfügbarkeit
Die ADATA XPG SX8100 1TB ist ab sofort für knapp 131 Euro (Stand: 19.12.2020) im Handel erhältlich.

Kommentar schreiben