In einem Interview mit IGN erklärt Ubisoft-CEO Yves Guillemot, wieso die Rückkehr von Sam Fisher so lange auf sich warten lässt.
Zu Beginn der Gesprächsrunde geht Guillemot darauf ein, wie sich der Kauf der „Tom Clancy“-Rechte für Ubisoft auszahlt. Hierbei denkt er höchstwahrscheinlich an den großen Erfolg von Tom Clancy's Rainbow Six: Siege und auch The Division 2.
Das erste Splinter Cell war ein wichtiger Schritt für Ubisoft. Es soll die Firma als solche geändert haben. Dass man sich hier zugunsten der Xbox gegen die Playstation entschied, stellte dem CEO zufolge zur damaligen Zeit ein Risiko dar. Der Port für Sonys Konsole folgte erst später.
Aus dem Interview lassen sich drei große Punkte herausarbeiten, die ein neues Splinter Cell verhindern. Gleichzeitig gibt es schon seit einer Weile Hinweise darauf, dass das Warten in der näheren Zukunft ein Ende haben könnte. Die bestärkt Guillemot noch einmal.
• Innovation ist gefragt: Auf die direkte Frage, wieso es noch kein Sequel gibt, erwidert Guillemot, dass man bei einem neuen Spiel etwas anders machen muss als bisher. Und bevor man herausfindet, was genau das bei Sam Fishers Abenteuer sein soll, wird es keinen neuen Teil geben.
• Nachdruck der Fans schüchtert ein: Zudem soll auch der große Druck der Fans die Entwickler einschüchtern. Immerhin können hohe Erwartungen schnell enttäuscht werden. Dem CEO zufolge fürchten sich manche Teams gar, an der Serie rund um Geheimagent Sam Fisher mitzuarbeiten.
• Andere Marken sind zu erfolgreich: Ein weiterer Grund ist Assassin's Creed und andere beliebte Serien wie The Division. Weil diese erfolgreich sind, ist das Interesse an ihnen mitzuwirken sehr viel größer als an einem neuen Splinter Cell.

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