Alle Ergebnisse
Fakten
Plattform
Nintendo Switch 2
Publisher
Nintendo
Entwickler
Nintendo
Release
23.07 2026
Genre
Action-RPG
Typ
Vollversion
Pegi
3
Webseite
Preis
69,90 Euro
Media (8)
Galerie
Das größte Problem dabei sind die zahlreichen Salmoniden. Fans der Serie kennen die fischartigen Gegner bereits aus dem Salmon-Run-Modus von Splatoon 2 und Splatoon 3. Entsprechend entwickelt sich die vermeintliche Schatzsuche schnell zu einer ziemlich turbulenten Monsterjagd.
Besonders gelungen ist erneut die optionale Bewegungssteuerung. Kleine Bewegungen des Controllers werden zum präzisen Zielen verwendet, während der rechte Stick hauptsächlich größere Kamerabewegungen übernimmt. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase funktioniert das erstaunlich präzise und unterstreicht einmal mehr, wie gut Gyro-Aiming zu schnellen Konsolen-Shootern passen kann.
Dabei geht es nicht ausschließlich um schnelle Reflexe. Die richtige Positionierung und Ausrüstung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Automatische Geschütze können beispielsweise bestimmte Bereiche absichern, während Fallen ganze Gegnergruppen ausschalten. Gerade gegen stärkere Feinde oder Bosse lohnt es sich daher, das eigene Loadout auf die jeweilige Situation abzustimmen.
Zusätzlich lassen sich mehrere aktive und passive Boni, Spezialattacken sowie verschiedene Gimmicks miteinander kombinieren. Automatische Geschütze, offensive Satelliten oder andere Hilfsmittel sorgen dafür, dass sich das eigene Setup deutlich an den persönlichen Spielstil anpassen lässt.
Noch problematischer wird dies in Verbindung mit dem Fortschrittssystem. Im späteren Spielverlauf müssen teilweise bereits bekannte Missionen auf höheren Schwierigkeitsstufen erneut absolviert werden, um ausreichend Ressourcen für bessere Ausrüstung zu sammeln. Aus dem anfangs äußerst motivierenden Loot-System wird dadurch stellenweise Grind. Schade, denn grundsätzlich besitzt Splatoon Raiders genügend gute Mechaniken, um deutlich abwechslungsreicher zu sein. Gerade einige speziellere Herausforderungen zeigen, dass Nintendo durchaus kreativere Ideen für das Spielprinzip besitzt.
Weniger überzeugend ist dagegen die eigentliche Grafikqualität. Charaktermodelle wirken teilweise kantig, Umgebungen sind vergleichsweise detailarm und manche Texturen könnten problemlos aus der ersten Switch-Generation stammen. Besonders die größeren Areale erscheinen stellenweise leer und funktional. Der farbenfrohe Splatoon-Stil kaschiert diese Schwächen während hektischer Gefechte recht gut. Sobald man jedoch etwas genauer hinsieht, wird deutlich, dass Splatoon Raiders die Möglichkeiten der Nintendo Switch 2 kaum ausreizt. Das ist besonders schade, weil gerade ein Spiel mit derart vielen Farb- und Partikeleffekten visuell deutlich stärker von der neuen Hardware profitieren könnte.
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