Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
Xbox Series S
Xbox Series X
PlayStation 5
PlayStation 4 Pro
Xbox One X
PlayStation 4
Xbox One
PC
Publisher
Devolver Digital
Entwickler
Flying Wild Hog
Release
01.03 2022
Genre
Shooter
Typ
Vollversion
Pegi
18
Webseite
Preis
59,90 Euro
Media (15)
Galerie
Die Story knüpft lose an das schräge Ende von Teil 2 an, in dem Serienheld Lo Wang irgendeinen mythischen Drachen entfesselte. Dieses Monster ist nun dabei, die Welt zu zerstören und Lo Wang soll es aufhalten - und das ist im Grunde schon die komplette Handlung. Es gibt keine richtigen Schurken, keine spannenden Wendungen, keine Überraschungen. Mit Hoji und Zilla kehren zwar noch zwei alte Bekannte zurück, die Wang auf seinem überdrehten Asia-Trip begleiten, doch die retten den hauchdünnen Plot auch nicht mehr. Bis auf eine weitere, völlig unwichtige Nebenfigur war das tatsächlich die komplette Besetzung, mehr Charaktere gibt es nicht. Die Gespräche drehen sich darum immer wieder im Kreis und am Ende hat man nicht mal das Gefühl, wirklich viel bewegt zu haben. Der schräge Humor ist auch wieder am Start. Leider zünden viele Gags nicht wirklich.
Doch kommen wir zum Gameplay: In Shadow Warrior 3 gibt es keine offenen Level mehr. Stattdessen setzen die Entwickler, in bester Doom-Manier, auf streng lineare und farbenfrohe Abschnitte. Realistischere Stadtumgebungen oder gar Sci-Fi-Schauplätze wie in den Vorgängern gibt es diesmal nicht. Bei der Gestaltung zeigen sich Höhen und Tiefen, manche Levels wirken leer und austauschbar, während andere mit wunderschönen Panoramen und stimmungsvoller Beleuchtung glänzen. Deutlich schöner als der Vorgänger ist Shadow Warrior 3 aber nicht, manche Effekte (insbesondere die Wasserdarstellung) wirken sogar regelrecht aus der Zeit gefallen. Auch die schicken Zerstörungseffekte aus Teil 2 lassen sich nicht blicken. Saubere Umgebungstexturen, massig Partikel und tolle Gegneranimationen gleichen diese Mängel zwar wieder ein gutes Stück aus, doch ein Grafikfeuerwerk sollte man nicht erwarten. Immerhin: Die Performance ist prima - kein Vergleich zum Sorgenkind Serious Sam 4, welches ebenfalls von Devolver Digital vertrieben wird.
Sehr schade ist die Tatsache, dass das Waffenarsenal ordentlich zusammengestutzt wurde. Man bekommt dieses Mal nur sechs Knarren und das bewährte Katana zur Verfügung. Das Schwert ist immer noch wertvoll im Nahkampf, nimmt gegenüber den Schusswaffen aber eine deutlich kleinere Rolle ein. Die Knarren fühlen sich dafür schön mächtig an, besonders die Shotgun, die manchen Feinden buchstäblich den Brustkorb aufreißt. Jede Wumme lässt sich in drei Stufen aufwerten, dazu muss man aber erst silberne Kugeln einsammeln. Alternativ kann man auch eine Reihe von Herausforderungen erfüllen, zum Beispiel zehn Feinde mit explodierenden Fässern erledigen - auch dafür gibt es die begehrten Kugeln. Geld und Erfahrungspunkte spielen dafür keine Rolle mehr. Auch nett: Wenn Lo Wang genügend Feinde umholzt, erhält er Energiepunkte, die er dann für einen blutigen Finishing Move einsetzen kann. Hin und wieder finden sich auch Umgebungsfallen in den Arenen, für die man riesige Schalter aktivieren muss. Mit diesen „Gadgets“ lassen sich Gegner effektiv ausschalten.
Der wohl größte Schwachpunkt an Shadow Warrior 3 ist die arg kurze Spielzeit. Nach nicht einmal sechs Stunden bekommt man den Abspann „spendiert“.
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