EA übergibt die Need-for-Speed-Lizenz nach mehrjährigem Wechsel zu Ghost Games wieder an Criterion.
Die Rennspiel-Marke Need for Speed befindet sich seit knapp sieben Jahren in den Händen von Ghost Games, die seit Need for Speed Rivals alle neuen PC-Ableger der Flitzer-Serie entwickelt haben. Doch nach Need for Speed Heat scheint Schluss damit zu sein: Die Verantwortung für NfS wandert zurück zu Criterion.
Zum Hintergrund: Criterion (Burnout Paradise) hatte 2010 und 2012 die beiden von den Kritikern gefeierten Spiele Need for Speed: Most Wanted und Hot Pursuit entwickelt, war danach jedoch zu anderen Projekten abgewandert.
Was passiert mit Ghost Games? Als neue Firma EA Goethenburg sollen sich die Schweden in erster Linie um Engine-Entwicklung für alle EA-Marken kümmern. Nach der Umstrukturierung verbleiben 30 Kreativentwickler, deren Zukunft allerdings ungewiss scheint. EA sprach darüber mit Gamesindustry.biz:
"Die Engineering-Erfahrung unseres Goethenburg-Teams, von dem viele Frostbite-Engine-Experten sind, ist essenziell für viele unserer laufenden Projekte, und es verbleibt an diesem Ort. Abseits von unseren Engine-Entwicklern und jenen, die wir sicher auf andere Stelle verteilen, verbleiben 30 Fachkräfte in Goethenburg - und wir hoffen, so viele von ihnen wie möglich auf andere Stellen in unserem Konzern verteilen zu können."

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