Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
PlayStation 5 Pro
Nintendo Switch 2
Xbox Series S
Xbox Series X
PlayStation 5
Switch Lite
PC
Publisher
Focus Entertainment
Entwickler
Douze Dixièmes
Release
20.01 2026
Genre
Platformer
Typ
Vollversion
Pegi
12
Webseite
Preis
17,99 Euro
Media (10)
Aber wäre es so einfach, gäbe es in Mio nicht viel zu spielen, nicht wahr? Wir brauchen eine Katastrophe und die erwartet uns kurz bevor wir in die Rolle von Mio schlüpfen: die Perlen versagen und die große Steuereinheit der Arche verursacht in ihrem Shutdown mächtige Erdbeben, die die Systeme des Schiffs zum Herunterfahren bringen. Die Androiden? Verwirrt. Die verbliebenen Verwalter? Im Dahinsiechen. Die Botanik des Schiffs? Außer Kontrolle.
Wir sind vielleicht nur eine kleine Einheit, aber im Gegensatz zu den meisten anderen Androiden an Bord sind wir flink, wehrhaft und fest entschlossen, herauszufinden, was passiert ist… Und bestenfalls alle Probleme zu lösen. Mit einem kleinen set an Moves ziehen wir los, upgraden unser Skillset und stellen uns wildgewordenen Robotern, aggressiven Pflanzen und den Geheimnissen der Arche!
Neben diesen klassischen, fest geplanten Updates zu unserem Skillkatalog können wir unsere Androiden-Heldin aber auch ganz nach unserem Geschmack mit Zusatz-Systemen ausrüsten. Mio hat einen Vorrat an Mod-Speicher, den wir mit Modifikationen befüllen können, die wir in die Welt finden. Die erste dieser Modifikationen? Die UI, die uns unser Leben und unsere erbeutete Währung anzeigt. Wenn wir denken, wir kommen ohne diese Infos aus, können wir den Mod-Speicher dafür frei machen und andere Module einschalten, wie Informationen zu gegnerischem Leben oder mehr Lebenspunkten.
Apropos Währung: Erschlagen wir Gegner, sammeln wir Perlmutt. Diese Währung können wir dann zum Beispiel bei Händlern für Upgrades wie neue Module oder mehr Speicherpunkte ausgeben. Sterben wir, verlieren wir alle mit uns geführte Währung - sofern wir sie nicht zuvor bei in der Spielwelt verteilten Maschinen in Kristalle umgeformt haben. Tun wir das, finden wir unser Perlmutt auch noch in unserer Tasche, wenn wir nach einem tödlichen Treffen mit Gegnern wieder am letzten Speicherroboter aufwachen.
Schon in den ersten paar Spielstunden kommt Mio mit einem bunten Sammelsurium an Gegnern daher, mal Roboter, mal wild gewachsene Flora, und den gelegentlichen Bossgegnern oben drauf. Dazu gesellt sich eine Spielwelt mit zahlreichen Wegen, kleinen Winkeln und rasanten Schlitter- und Sprungpartien.
Abgesehen werden wir auf unseren Reisen schnell von einer extrem stimmungsvollen Musik begleitet. Von beruhigender Erkundungskulisse bis hin zum actiongeladenen Bossfights, zwischendrin getragener, choraler Background… Es stimmt einfach auf unseren Kopfhörern und Lautsprechern. Und vielleicht liegt es daran, dass uns das Spiel direkt von unseren französischen Nachbarn präsentiert wird, aber auch die deutsche Übersetzung schwächelt nicht an so häufigen Übersetzungsfehlern, wie wir es oft gewohnt sind, sondern wirkt locker und passend für die Situationen, in die uns das Spiel wirft.
Mit einem angenehm kleinen Preisschild von 20 Euro auf Steam, solidem Gameplay und reichlich Abwechslung in unseren Biomen und Gegnern, macht MIO ziemlich pünktlich zum Jahresauftakt eine starke Figur für alle Metroidvania-Fans.Wirkliche Kritikpunkte gibt es kaum - im Test läuft das Spiel ohne Framedrops oder Abstürze und macht uns nicht nur schnell klar, was von uns erwartet wird, sondern gibt uns immer neue Wege zur Erkundung. Zu keinem Zeitpunkt fühlt es sich an, als müssten wir jetzt zwangsläufig diesen einen Weg nehmen, um voranzukommen.
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