Alle Ergebnisse
Fakten
Plattformen
PlayStation 5
PC
Publisher
Sony
Entwickler
Arrowhead Game Studios AB
Release
08.02 2024
Genre
Action
Typ
Vollversion
Pegi
16
Webseite
Preis
39,99 Euro
Media (13)
Galerie
Die Missionstypen sind simpel: Satellitenschüsseln neu ausrichten, Personen evakuieren oder (noch simpler) einfach nur eine bestimmte Anzahl an Gegnern vernichten. Das Entwicklerstudio hat bewusst auf einfache Aufgaben gesetzt, da man diese sehr gut mit drei zufälligen Teammitgliedern erledigen kann. Einige dieser Missionen sind sogar besonders kreativ. So muss man etwa Artilleriemunition in ein überdimensioniertes Geschütz stecken und anschließend Sprenggranaten und EMP-Explosionen auf Gegnerhorden niederregnen lassen. Unser Highlight: Abschusscodes für eine Atomrakete finden, sie startklar machen und zum Schluss mit einer enormen Explosion belohnt werden.
Im Kern ist Helldivers 2 ein Hordeshooter, bei dem man unendliche und im Laufe einer Mission immer stärker werdende Massen an Gegnern bekämpft. Man kann allein oder mit bis zu drei weiteren Mitstreitern die actionreichen Missionen angehen. Zusätzliche Unterstützung gibt es vom Schlachtkreuzer. Per Tastenkombination kann man Orbitalgeschosse, Luftangriffe, automatische Geschütztürme oder diverse Unterstützungswaffen anfordern. Sehr cool: Einige der Raketenwerfer und Autokanonen können von einem anderen Teammitglied geladen werden, während man das Zielen und Schießen übernimmt. Es gibt aber eine noch viel größere Gefahr als turmhohe Käfer und Raketenwerfer-Roboter: das Friendly-Fire! Ein schlecht platzierter Artillerieschlag oder eine nicht weit genug geworfene Granate können den Tod von Mitspielern bedeuten. Also Vorsicht!
Durch die vielen verschiedenen Bomben, Türme und Waffen spielt sich Helldivers 2 abwechslungsreicher, als es zunächst den Anschein macht. Im Kern stehen dabei besonders wuchtig wirkende und überdimensionierte Waffen. Das brillante Sounddesign, das authentische Kamerawackeln, der Rückstoß beim Schießen und nicht zuletzt der patriotische sowie eingängige Soundtrack holen einen immer wieder auf die unwirtlichen Welten der Milchstraße zurück. Die Entwickler haben alles richtig gemacht, denn das Mittendrin-Gefühl ist fantastisch. Auch das Gegnerdesign mit den verschiedenen Schwachpunkten ist perfekt gelungen.
Abseits des exzellenten Gameplays kann man neue Waffen und Rüstungen durch Medaillen und Ressourcen freischalten. Das nimmt etliche Stunden Spielzeit in Anspruch. Dieser gute(!) Medaillen-Grind sorgt dafür, dass man immer ein Ziel vor Augen hat. Darüber hinaus werden alle zwei bis drei Wochen neue Gadgets in das Spiel hinzugefügt.
Abschließend sei noch erwähnt, dass es zum Launch des Spiels massive Serverprobleme gab. Das Entwicklerteam hat sichtlich nicht mit einem solchen Erfolg gerechnet und demnach waren in den ersten Wochen zu wenig Serverressourcen vorhanden. Viele Spieler konnten daher zu Stoßzeiten nicht spielen. Und die, die es auf einen Server schafften, hatten mit enormen Lagspitzen und Synchronisationsfehlern zu kämpfen. Kurzum: Das Spiel war streckenweise ungenießbar. Dazu kam, dass das Matchmaking mit anderen Helldivers bei einigen gar nicht funktionierte. Mittlerweile hat das Studio die Serverprobleme und Matchmaking-Bugs weitgehend in den Griff bekommen.
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