Disney+ reagiert auf die vorübergehenden Einschränkungen seines Premium-Abonnements in Deutschland/Österreich und bietet betroffenen Nutzern eine anteilige Rückerstattung an. Hintergrund ist der Rechtsstreit um den HEVC-Codec, durch den zuletzt 4K UHD und HDR deaktiviert werden mussten.
Zwar wurde 4K UHD inzwischen über eine alternative Technik teilweise wieder aktiviert, doch nicht alle Geräte werden aktuell unterstützt. HDR, Dolby Vision, HDR10+ und 3D-Inhalte bleiben hingegen weiterhin nicht verfügbar.
Premium-Abonnenten haben nun zwei Möglichkeiten: Wer sein Abo innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Benachrichtigung kündigt, erhält den ungenutzten Anteil seines bereits bezahlten Abonnementzeitraums zurück – auch bei einem Jahresabo. Wer das Premium-Abo behalten möchte, kann stattdessen eine anteilige Rückerstattung für den aktuellen Abrechnungszeitraum beantragen oder in einen günstigeren Tarif wechseln.
Nach aktuellen Informationen erhalten Nutzer mit einem Jahresabo für die verbleibende Laufzeit 2,50 Euro pro Monat als Ausgleich für die eingeschränkten Premium-Funktionen. Allerdings ist aufgrund des hohen Andrangs derzeit mit längeren Wartezeiten beim Disney+-Support zu rechnen.
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.
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