Während Microsoft innerhalb seiner Gaming-Sparte weiter den Rotstift ansetzt, entwickelt sich ausgerechnet Blizzard Entertainment zum finanziellen Zugpferd. Laut einem Bericht von Windows Central, der sich auf verifizierte interne E-Mails beruft, war Blizzard im Geschäftsjahr 2026 das umsatzstärkste Studio innerhalb der gesamten Xbox-Organisation.
Blizzard-Präsidentin Johanna Faries teilte den Mitarbeitern mit, dass das Unternehmen die internen Finanzprognosen von Microsoft deutlich übertroffen habe. 2026 soll sogar das drittumsatzstärkste Jahr der Blizzard-Geschichte gewesen sein. Zudem verzeichnete das Studio erstmals seit der erfolgreichen Phase nach dem ursprünglichen Overwatch-Launch 2016 zwei Geschäftsjahre in Folge Wachstum.
Zu den wichtigsten Wachstumstreibern zählen Overwatch, das sein stärkstes Quartal seit 2022 erreichte, sowie die erfolgreiche Diablo 4: Lord of Hatred-Erweiterung.
Die guten Zahlen sollen Blizzard künftig mehr Spielraum für Investitionen in neue Projekte und zusätzliches Personal verschaffen. Weitere Details zur Zukunft des Studios dürften auf der BlizzCon 2026 im September folgen. Neben neuen Inhalten für etablierte Marken wie World of Warcraft und Diablo befinden sich offenbar auch ein neues StarCraft-Spin-off sowie bislang unangekündigte Projekte in Arbeit.
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.
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