Sony hat endlich offizielle Informationen zur PlayStation 5 preisgegeben. Darunter auch das Release-Jahr und einige technische Details. Das müsst ihr jetzt wissen.
In einem Exklusivbericht von Wired finden sich zahlreiche, offiziell bestätigte Informationshappen, die bereits ein grobes Bild der nächsten PlayStation zeichnen.
Wie schon für die PlayStation 4 kommt Mark Cerny dabei eine wichtige Rolle zu. Er hat während der letzten vier Jahre, in denen die PlayStation 5 in Entwicklung ist, die Rolle des Lead System Architects übernommen. 2020 soll nach der langen Entwicklungsphase endlich der Release erfolgen, wie schon mehrfach spekuliert wurde.
Im Gegenzug zu Microsoft, dass sich unternehmerisch und mit der Xbox One S All Digital auf einen rein digitalen Gaming-Markt vorbereitet, wird die PlayStation 5 weiterhin physische Medien abspielen. Insofern ist auch erwähnenswert, dass im Wired-Artikel von einer Abwärtskompatibilität für mindestens PlayStation-4-Spiele die Rede ist. Darüber hinaus wird eine neue Virtual-Reality-Plattform sehr klar angedeutet. PlayStation VR soll aber weiterhin unterstützt werden.
Laut Cerny soll es sich bei der PS5 nicht einfach nur um ein simples Hardware-Upgrade handeln. Und Innereien, von denen der Lead System Architect spricht, haben es in sich: Nicht weniger als ein 8-Kern-Prozessor von AMD, der auf der dritten Ryzen-Generation basiert und die neuen 7nm-Zen-2-Mikroarchitektur nutzt. Auch die GPU wird bereits näher beleuchtet. Dabei soll es sich um eine individuelle Variante der Navi-Familie handeln, die Raytracing unterstützt.
Besonders interessant ist eine schnelle SSD, die in der PS5 verbaut sein wird, die die Ladezeiten enorm reduzieren soll. Als Beispiel wird Insomniacs Spider-Man genannt. Dort dauert eine Schnellreise auf der PS4 Pro bisher 15 Sekunden. Auf der Next-Gen-Konsole wird dieser Wert auf bemerkenswerte 0,8 Sekunden gedrückt. Auch das Rendering soll von der SSD profitieren. Sogar 8K-Grafiken sollen unterstützt werden. Welchen Standard die SSD nutzt, ist allerdings nicht bekannt.
Tontechnisch werden die Spiele von einer 3-D-Audio-Einheit auf dem AMD-Chip profitieren, wodurch besonders immersive Sound-Kulissen möglich sein sollen.

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