Notebook-Nutzer haben häufig andere Anforderungen und Ansprüche an ihr Arbeitsgerät als Nutzer klassischer Desktop-Systeme. Dies gilt umso mehr, wenn das Notebook tatsächlich überwiegend auch unterwegs zum Einsatz kommt. Hier spielen Dinge wie Sicherheit, Akkulaufzeiten und ressourcensparende Anwendungen eine wichtige Rolle. Glücklicherweise gibt es hier sogar etliche kostenlose und dennoch empfehlenswerte Tools, welche die Arbeit unterwegs nicht nur sicherer, sondern auch leichter machen können.
Großes Thema: Sicheres WLAN und Hotspots
Wer unterwegs arbeiten möchte, ist in den meisten Fällen auch auf mobiles Internet und somit auf mobile Netzwerke angewiesen. Wer über einen guten Handytarif mit viel Datenvolumen verfügt, kann sein Smartphone natürlich als Hotspot einrichten und so über eine relativ sichere WPA2/WPA3-WLAN-Verbindung seinen Weg ins Internet finden. Ist das meist kostspielige Datenvolumen jedoch ohnehin begrenzt oder bereits aufgebraucht, wird es schon schwieriger. Hier sind offene oder notfalls auch kostenpflichtige WLAN-Hotspots eine Alternative. Diese können jedoch auch ein Risikofaktor darstellen und daher sollten Anwender sich nur mit vertrauenswürdigen Hotspots verbinden.
Um gute und vor allem sichere Hotspots schnell zu finden, bieten sich kostenlose Tools wie Homedale oder auch Acrylic WiFi Home an. Beide Tools analysieren und bewerten verfügbare offene WLAN-Netzwerke in der direkten Umgebung. Dabei spielen Dinge wie die grundsätzliche Stärke des Signals, die Qualität des Netzwerkes und die Art des Netzwerks (2,4-GHz oder 5-GHz) eine Rolle. Dabei berücksichtigen die Tools auch die Art der Verschlüsselung und somit die Sicherheitsmerkmale der WLAN-Verbindungen. Selbst den Hersteller des Routers können die Tools teilweise ermitteln. Gerade in Innenstädten mit vielen Hotspot-Angeboten können die Nutzer so schnell ein passendes und sicheres Netzwerk finden.
Kostenfreie Akku-Tools: Viele interessante und wichtige Infos zum Akku
Nichts ist bei der Arbeit mit dem Notebook unterwegs ärgerlicher, als ein sich schnell leerender Akku. Leider bieten die meisten Betriebssysteme, allen voran Windows, oft nur begrenzte Infos zum Akku. Meist beschränken sich die Informationen auf den aktuellen Ladezustand des Akkus und der mutmaßlich noch verbleibenden Restlaufzeit. Gerade die Restlaufzeit kann sich jedoch, je nach genutzten Anwendungen und dem grundsätzlichen Gesundheitszustand des Akkus, schnell ändern. Wer beim Arbeiten etwa auf einen Banner wie Jetzt Spielen Roulette kostenlos stößt und sich tatsächlich eine kleine Pause mit dem kostenlosen Spielen der Casino Spiele gönnt, tut seinem Akku meist keinen Gefallen. Denn gerade anspruchsvolle Anwendungen wie Browsergames und Online-Spiele sorgen dafür, dass der Akku sich zügig entlädt.
Einige Gratis-Tools wie etwa BatteryCare oder auch BatteryBar Free können hier zumindest etwas Abhilfe schaffen. Dazu bieten sie außerdem wesentlich mehr Informationen zum verbauten Akku. Vor allem BatteryBar Free sorgt dafür, dass der Nutzer den Akkuzustand beim Arbeiten oder Spielen nicht aus dem Auge verliert. BatteryBar Free läuft nämlich nach der Installation auf Wunsch permanent im Hintergrund und platziert sich zugleich in Form eines Akku-Icons in der Taskleiste. Mit einem Klick auf das Icon offenbart BatteryBar Free dabei deutlich mehr Infos zum Akku als etwa Windows selbst. Besonders wichtig hier: Die aktuelle Entladerate. Dank der Anzeige der Entladerate können Nutzer sogar ein wenig ausprobieren, welche Anwendungen sich besonders viel Strom gönnen.
Wer derweil wissen möchte, wie es um den generellen Zustand seines Notebook-Akkus bestellt ist, sollte sich BatteryCare kostenlos herunterladen. Neben Basisinformationen zum Akku wie dem aktuellen Ladezustand und die voraussichtliche Restlaufzeit gibt BatteryCare noch wesentlich weitreichendere Auskünfte zum verbauten Akku. Darunter etwa den Verschleiß, die Anzahl der aktuellen Lade- und Entladezyklen oder auch die aktuelle Entladerate in Watt. Sogar über den Hersteller und das Modell des Akkus gibt das Gratistool Auskunft. Darüber hinaus behält es auch wichtige Systemtemperaturen im Auge.
Datenverschlüsselung, Clouds und Cloud-Anwendungen
Beim Arbeiten von unterwegs besteht leider immer auch das Risiko, sein Arbeitsgerät beziehungsweise sein Notebook zu verlieren. Auch das Risiko eines Diebstahls sollte man nicht unterschätzen. Gerade Nutzer, die häufig mit sensiblen Daten unterwegs arbeiten müssen, sollten ihre Daten aus dem Grund verschlüsseln. Ein besonders leistungsstarkes und zugleich trotzdem kostenloses Tool für die Datenverschlüsselung ist VeraCrypt. Mittels VeryCrypt lassen sich nicht nur einzelne Dateien, sondern auch ganze Laufwerke und Datenträger verschlüsseln. Darüber hinaus bietet das Tool auch die Möglichkeit, "virtuelle Festplatten" mittels verschlüsselten Datencontainern anzulegen. Für die portable Nutzung gibt es übrigens mit "VeraCrypt Portable" eine spezielle Version, welche nicht direkt auf dem Notebook installiert werden muss.
Ein weiterer Punkt beim Arbeiten mit Daten von unterwegs ist die Verfügbarkeit der Daten. Hier bietet sich die Arbeit und das Verwalten der Daten mittels einer Cloud an. Google, Microsoft und einige weitere Tech-Riesen bieten hier sogar kostenlose Lösungen an. Zwar ist der Speicherplatz in der kostenlosen Version meist begrenzt. Wer jedoch überwiegend mit schlanken Daten wie Texten, Tabellen und Datenbanken arbeitet, dürfte hier so schnell keine Probleme bekommen. Erfreulich ist auch, dass die meisten Anbieter für ihre Clouds auch entsprechende Zugriffssoftware bereitstellen. Diese ermöglicht nicht nur den schnellen und einfachen Zugriff auf den Cloud-Speicher, sondern auch das automatische Speichern, Sichern und Synchronisieren von Dateien. So hat der Anwender von allen seinen Geräten aus immer Zugriff auf die aktuellsten Versionen seiner Dateien.
Virenschutz und Firewalls: Nicht mehr unbedingt zwingend notwendig
Nahezu alle gängigen Betriebssysteme, allen voran Windows, macOS und Chrome OS, haben bereits einen Virenschutz und eine Firewall integriert. Vor allem der Windows Defender leistet hier inzwischen überzeugende Arbeit. Experten raten daher inzwischen sogar dazu, keine separate Virenschutzsoftware auf Systemen und Notebooks mit dem Windows-Betriebssystem mehr zu installieren. Wichtig ist hierbei jedoch, dass der Nutzer alle angebotenen Updates möglichst schnell durchführt und installiert.

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