Verarbeitung & Technik

Verarbeitung
Der Cooler Master Nager misst 130 x 43 x 82 mm (B x H x T) und kommt mit einer schwarzen Beschichtung daher. Unser Testmuster wurde aus robustem PBT-Kunststoff gefertigt. Form, Verarbeitung und Oberflächengestaltung sind hochwertig. Zur Eingabe stehen sieben Tasten (inklusive Zwei-Wege-Mausrad) zur Verfügung, die allesamt frei programmierbar sind. Laut Hersteller haben die Omron-Schalter unter den Haupttasten eine Lebensdauer von 20 Millionen Klicks. Die MM830 bringt knapp 122 Gramm auf die Waage (ohne Kabel) - das Gewicht lässt sich nicht weiter anpassen. Drei Teflonfüßchen sorgen für eine hohe Gleitfähigkeit. Das stoffummantelte und flexible Datenkabel misst ausreichend lange 1,8 Meter. Für optische Akzente sorgt die anpassbare Drei-Zonen-RGB-Beleuchtung (Logo, Mausrad, Zierstreifen an der Rückseite; anpassbar in der Software). Die Highlights sind definitiv das gummierte D-Pad und das OLED-Display mit einer Auflösung von 94 × 64 Pixel auf der linken Seite. Während die Anzeige Informationen wie die aktuell gewählte Sensorauflösung, Klicks per Minute oder eigene Texte und Bilder anzeigen kann, eignet sich das zweiachsige D-Pad besonders für MMOs und MOBAs. Auf weitere Seitentasten verzichtet die Maus. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Technik und Software
Der verbaute PixArt PMW 3360 Sensor bietet eine Maximalauflösung von satten 24.000 DPI (interpoliert; 12.000 DPI nativ). Damit wird selbst eine Wegstrecke von über zehn Metern in der Sekunde noch präzise erfasst, in entsprechende Bewegungssignale umwandelt und via USB-Anschluss an den PC transferiert. Die Maus kann bis zu 50 G beschleunigen, die Abtastrate beträgt zeitgemäße 1.000 Hz. Bei der Lift-Off-Distance konnten wir zwei Millimeter messen. In der übersichtlichen Software lassen sich noch weitere Einstellungen vornehmen: Angle Snapping (On und Off), Lift-off-distance (Low und High), USB-Polling-Rate (1.000, 500, 250 und 150 Hz) und Oberflächenkalibrierung. Auch lassen sich sehr einfach Makros und Profile erstellen. Die Beleuchtung lässt sich ebenfalls in der Software anpassen (diverse Modi und RGB-Farbraum). Zusätzlich können kreative Zocker ein eigenes Logo für das OLED-Display erstellen. Auf dem internen Speicher lassen sich vier Profile abspeichern. Unser Testmuster wurde automatisch unter Windows 7, 8.1 und 10 erkannt. Für den maximalen Funktionsumfang empfehlen wir die Installation der hauseigenen Software.

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