AMDs nächste Prozessoren-Generation auf Basis der Zen-3-Architektur soll samt X670-Chipsatz Ende 2020 erscheinen und die letzte Iteration für die AM4-Plattform sein.
AMDs nächste CPU-Architektur wird in Form von Zen 3 alias Ryzen 4000, Threadripper 4000 und Epyc Milan allgemein 2020 erwartet. Die chinesische Website MyDrivers.com will nun genauere Details zum Release-Fenster in Erfahrung gebracht haben. Demnach sollen die Ryzen-4000-CPUs aber erst Ende 2020 erscheinen und samt neuem Chipsatz das Ende der AM4-Plattform markieren.
Den Anfang soll dabei das Spitzenmodell für den Mainstream-Desktop machen. Der X670-Chipsatz werde neben verbessertem PCI Express 4.0-Support auch mehr Anschlussmöglichkeiten für M.2, SATA und USB 3.2 bieten. Wenig Chancen sieht MyDrivers allerdings für die Implementierung einer nativen Thunderbolt 3-Schnittstelle.
Die 600er-Chipsätze sollen im Übrigen nicht von AMD selbst hergestellt, sondern ausgelagert werden. Bereits die 300er- und 400er-Chipsätze wurden bei ASMedia gefertigt. Gerüchte sprechen davon, dass der B550 ebenfalls beim taiwanischen Hardwareproduzenten in Auftrag gegeben wurde.
Die Ryzen 4000-CPUs indes sollen noch einmal eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den aktuellen Ryzen 3000-Prozessoren bieten. Neben der prognostiziert höheren Transistor-Dichte durch die verwendete Extrem Ultraviolet (EUV)-Lithografie 7nm+, soll vor allem die Zen-3-Architektur mit neuem Core-Design für signifikante IPC (Instructions per Cycle, Leistung pro Taktzyklus)-Zugewinne, höhere Taktraten und Kernzahlen sorgen.

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