Praxis & Komfort

Praxis
In unserem Alltagstest (Battlefield 1, Counter-Strike: Global Offensive, Overwatch, Blu-ray-Filme und Audio-CDs) schlägt sich das Headset sehr gut. Unser Testmuster punktet mit klaren Höhen und sauberen Mitten. Der Bass ist kräftig und dynamisch zugleich. Demnach eignet sich das Cage auch bestens zum Musikhören. Die wichtigste Frage für Gamer lautet jedoch: Kann der virtuelle 7.1-Sound beim Zocken überzeugen? Die Antwort: Ja! Gegner bzw. gegnerische Schritte lassen sich mit dem Headset gut orten. In der übersichtlichen Software hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Equalizer, mit dem der Klang des Headsets umfangreich den eigenen Wünschen angepasst werden kann. Mit „Xear Dynamic Bass“ kann man den Bass optimieren und mit „Xear Surround Sound“ wird der virtuelle Rundum-Klang aktiviert. Zudem unterstützt das Cage einige Klangverbesserungen, darunter etwa „Xear Audio Brilliant“, zum Verbessern von stark komprimierten Audio-Dateien. Mittels „Voice Clarity“ kann des Weiteren eine Stimmverbesserung zugeschaltet werden. Lautstärkereglung, Rauschunterdrückung sowie eine Monitor-Funktion sind ebenfalls mit von der Partie. Witzig (aber weniger praktisch): man kann seine Stimme auch verfremden („Dämon“, „Ente“, „Mann“ und „Frau“).
Die USB-Soundkarte wurde automatisch unter Windows 7, 8.1 und 10 erkannt. Für den kompletten Funktionsumfang muss aber die Teufel Audio-Software installiert werden.
Tragekomfort
Dank der angenehmen Ohrkissen eignet sich das Headset ideal für lange Spielzeiten. Selbst nach mehr als fünf Stunden konnten wir keine Schmerzen an den Ohren feststellen, was wiederum für den hohen Tragekomfort unseres Testmusters spricht. Der ausgewogene Anpressdruck macht unser Testmuster auch für Brillenträger interessant. Einen weiteren Pluspunkt bekommt das Teufel Headset für den verstellbaren Kopfbügel, der den Komfort zusätzlich unterstreicht. Kleiner Wehrmutstropfen: die Kunstlederbeschichtung sorgt schnell für schwitzende Ohren - vor allem im Sommer.

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