Testbericht

Äußere Charakteristika
Das sicher verpackte Case ist schnell vom Karton befreit und auf unserer Werkbank aufgestellt. Die Optik besticht auf Anhieb, und auch wenn es eigentlich recht schlicht gehalten ist, so wird mit den Farbakzenten (bei unserem Testmuster Rot) und der nach hinten gezogenen Front (im unteren Bereich) ein optischer Leckerbissen serviert. Zudem werkeln auch noch drei Frontlüfter mit roten LEDs im Hintergrund, die dem ganzen Erscheinungsbild das gewisse Etwas verleihen. Der Rest des Gehäuses ist schwarz lackiert.
Anmerkung: das Case ist auch in Weiß erhältlich, wobei der farbige Rand schwarz eingefärbt wurde und die Lüfter weiß leuchten. Dier linke Seitendeckel ist mit einem großen Acrylfenster ausgestattet, welches so gut wie alles im Innenraum zur Schau stellt. Alle anderen Außenflächen sind glatt, unauffällig und zeigen gleichmäßige Spaltmaße. Nur an der Oberseite wurde ein weiteres Mesh-Gitter (härtere Ausführung) angebracht, da man darunter noch weitere Lüfter montieren kann. An der Rückseite findet man die typischen Standardausnehmungen. Schlauchdurchführungen für externe Wasserkühlsysteme sind keine vorhanden. Staubfilter findet man an der Unterseite (Rückseite) für das Netzteil, sowie in der gesamten Front (feines Mesh-Gitter). Mit vier langen Gummifüßen steht der Midi sicher und rutschfest. Die Verarbeitung ist sehr sauber ausgefallen.
Das I/O-Panel sitzt an der Oberseite im vorderen Bereich und bietet 2x USB-A 3.0, 2x USB-A 2.0, 1x Kopfhörer, 1x Mikrofon.
Die Maße (BxHxT): 200x477x455mm
Das Gewicht hält sich mit 6,30kg im unteren Mittelfeld.
Im Lieferumfang befinden sich sämtliches Montagezubehör, Kabelbinder und eine Beschreibung.
Der Innenraum
Der Innenraum ist komplett schwarz lackiert, frei von scharfen Kanten und mit einem sauberen Kabelmanagement versehen. Der erste Gedanke…Airflow-optimiert. Das Mainboardtray reicht von der Rückseite bis zur Front und ist im vorderen Drittel deutlich abgesetzt, da man dahinter (senkrecht) bis zu zwei 2,5“ SSD/HDD integrieren kann. Auch wurde eine großzügige Revisionsöffnung ausgespart, für die Montage von CPU-Kühlern. Der untere Bereich (nicht ganz ein Drittel des Volumens) wurde vom Rest des Innenraumes mit einer Blende vom restlichen Innenraum entkoppelt. Dahinter befinden sich der Montageplatz für das Netzteil und ein kleiner HDD-Käfig mit Schubladensystem (entkoppelt) für bis zu drei 3,5/2,5““ HDD/SSD. Für 5,25“ Medien gibt es keine Montagemöglichkeiten. Auch hier wurde nicht geschlampt, sehr sauber verarbeitet. • Mainboards: Mini ITX, Micro ATX, ATX • Laufwerke intern: 3x 2.5"/3.5" (quer, Laufwerksladen), 2x 2.5" • PCI-Steckplätze: max. 7 • CPU-Kühler: bis max. 158mm Höhe • Grafikkarten: bis max. 348mm
Kühlung
Vorbildlich: Silverstone hat nicht gespart und gleich vier Lüfter verbaut, drei in der Front (beleuchtet) und einen an der Rückseite. Der Airflow ist auch für High End Systeme absolut ausreichend. Dennoch kann man an der Oberseite zwei weitere Lüfter montieren, oder alternativ auf Radiatoren umrüsten. Die Lautstärke ist auch bei Volllast nicht störend. Alle Montageplätze im Überblick: Lüfter (vorne): 3x 120mm (rot beleuchtet) oder 2x 140mm (optional), Lüfter (hinten): 1x 120mm, Lüfter (links): N/A, Lüfter (rechts): N/A, Lüfter (oben): 2x 140mm (optional), Lüfter (unten): N/A, Lüfter (sonstige): N/A.
Radiatoren (optional): vorne – 1x 120/ 140/ 240mm, hinten – 1x 120mm, oben – 1x 120/ 240 (<30mm Breite)
Preis und Verfügbarkeit
Das Gehäuse ist ab sofort im Handel erhältlich. Der Preis für den Silverstone RL06-Pro kommt auf gerade noch faire 79,90 Euro (Stand: 10.05.2017)

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