Testbericht

Äußere Charakteristika
Der DG7000 hält an der traditionellen Midi Form fest. Er bietet zwei 5,25“ Schächte im oberen Bereich der Front. Auch wenn einige Hersteller bereits darauf verzichten, so ist für viele User ein optisches Laufwerk noch immer wichtig, und externe Lösungen bedeuten meistens zusätzlichen Kabelsalat. Die Optik überzeugt durch ihr futuristisches Auftreten, was in Verbindung mit Grün sehr gut zur Geltung kommt. Grün sind jedoch nur zwei schmale, beleuchtete, schräg angesetzte Keile die vom Rand der Front nach innen ausgerichtet sind. Den Rest übernehmen die grün beleuchteten Front- und Back-Lüfter. Der Rest des Gehäuses wird von mattem Schwarz dominiert. Das I/O-Panel ist in der oben (Power Taste und HD-Audio Schnittstelle) und in der Mitte der Front eingearbeitet (USB Schnittstellen). Beide Seitenteile sowie die Oberseite sind glatt und schmucklos. Allerdings befindet sich an der linken Seite ein großzügig ausgelegtes Sichtfenster aus Acryl, das einen Blick auf das grüne Mainboardtray ermöglicht. An der Oberseite wurde ein Magnetstaubfilter angebracht, der Staubfilter an der Unterseite lässt sich herausziehen. Die Rückseite zeigt die üblichen Standard Ausnehmungen für MB, Lüfter, Netzteil und PCI-Erweiterungskarten. Die Verarbeitung ist sauber ausgefallen, keinerlei scharfe Kanten im Montagebereich. Das I/O-Panel bietet 2x USB 3.0, 2x USB 2.0, 1x Mikrofon, 1x Kopfhörer.
Die Maße: 210x470x470mm (BxHxT).
Das hübsche Case bringt ein für Midis durchschnittliches Gewicht von 7,20kg auf die Waage.
Im Lieferumfang enthalten sind, Kabelbinder, Schrauben und eine Montageanleitung.
Der Innenraum
Bis auf das Mainboardtray, welches in grellem grün gehalten ist, ist auch der Innenraum komplett schwarz. Der untere Bereich (Montagebereich für das Netzteil und den HDD-Käfig) wurde mit einer Blende versehen, welche den Airflow optimiert. Hinter der Front, sowie an der Rückseite wurden werkseitig bereits beleuchtete Lüfter verbaut. Unser Testmuster leuchtet grün, passend zu den Applikationen in der Front sowie dem Mainboardtray. Ein feines Mesh Gitter in der Front hält Staub fern. Im oberen Bereich, wurde der 5,25“ Käfig angebracht. Das seitlich abgesetzte Mainboardtray sowie die zusätzlichen Ausnehmungen an der Netzteilblende optimieren das Kabelmanagement perfekt. Sämtliche Kabel vom Netzteil können unsichtbar zur rechte Seite herausgeführt und direkt neben dem Mainboard wieder ins Innere gezogen werden. Die großzügige Revisionsöffnung für CPU-Kühler rundet das Gesamtbild positiv ab. Schnellmontagen stehen nur für 5,25“ Laufwerke (Schnappverschlüsse) zur Verfügung. 3,5“/2,5“ Medien müssen in Laden mit Vibrationspuffern verschraubt werden. Weitere 2,5“ SSD´s könne an der rechten Seite auf separaten Montageblechen angebracht werden. Die Verarbeitung ist auch im Innenraum sauber ausgefallen.
• Mainboards: Mini-ITX, Micro-ATX, ATX • Laufwerke extern: 2x 5.25", 1x 3.5" (in 5.25" Schacht) • Laufwerke intern: 3x 3.5"/2.5" (quer, Ladensystem), 2x 2.5" • PCI-Steckplätze: max. 7 • Grafikkarten: bis max. 310 mm • Grafikkarten: bis max. 380mm • CPU-Kühler: bis max. 175mm Höhe
Kühlung
Werkseitig wurden in der Front zwei und an der Rückseite ein 140er Silent Lüfter verbaut. Bei Volllast sind sie nur leicht zu hören. Der Airflow ist Top und kann bei Bedarf noch weiter optimiert werden, wenn man die zwei Lüftermontageplätze an der Oberseite bestückt. Alle Montageplätze im Überblick: Lüfter (vorne): 2x 140mm (grün beleuchtet), Lüfter (hinten): 1x 140mm (grün beleuchtet), Lüfter (oben): 2x 140mm (optional). Radiatoren (optional): vorne 1x280mm oder 2x 140mm.
Preis und Verfügbarkeit
Das Gehäuse ist ab sofort im Handel erhältlich. Der Preis ist ausgesprochen fair. Für den Sharkoon DG7000 muss man günstige 61,90 Euro (Stand: 29.06.2016) berappen.

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