Verarbeitung & Klang

Verarbeitung
Unser Testmuster kommt in einem schlichten aber äußerst stabilen Karton bei uns in der Redaktion an. Bereits die Gestaltung des B1 zeigt die enge Verwandtschaft zu den Hi-Fi Kopfhörern, womit das Design gleichermaßen edel und funktionell ausfällt. Das Headset bietet eine sehr gute Verarbeitungsqualität mit stabilen Metallträgern, einem weiten Verstellbereich, großen Ohrmuscheln und vor allem eine sehr bequeme Polsterung. Die gesamte Konstruktion ist sehr robust gestaltet und damit selbst im harten eSport-Alltag für eine lange Einsatzdauer ausgelegt. Das Mikrofon wurde auf der linken Seite des Headsets verbaut und kann bei Bedarf abgesteckt werden. Der relativ dünne Kunststoffarm zeigt sich sehr flexibel und lässt sich gut justieren, sodass das Mikrofon korrekt eingestellt werden kann. Das Gewicht von knapp 320 Gramm spiegelt die hochwertige Verarbeitungsqualität des Headsets wieder. Das 2,55 Meter lange Audiokabel (inkl. Verlängerung) bietet ausreichend Spielraum. Insgesamt hinterlässt das B1 einen positiven Eindruck in puncto Qualitätsgüte. Praktisch: im Lieferumfang ist ein hochwertiges Hardcase und ein Verlängerungskabel (145 mm) mit Y-Splitter und Kabelfernbedienung enthalten. Kleiner Wehrmutstropfen: der anfängliche „Weichmacher“-Geruch nervt.
Klang
Der Anschluss des Headsets erfolgt wahlweise über zwei 3,5-mm-Klinkenstecker (PC-Soundkarte) oder eine 4-Pol-Klinke 3,5 mm (zum Beispiel Smartphones). Die Lautsprecher befinden sich in geschlossenen Gehäusen, welche sehr stark isoliert sind, um Außengeräusche in einem sehr hohen Maß zu dämpfen. Als Kopfhörer eingesetzt, bietet dies zugleich den Vorteil, auch die Umgebung selbst bei lautem Musikgenuss nicht zu belästigen. Für die Wiedergabe sorgen Neodym-Magnete mit 40-mm-Durchmesser (20Hz - 20kHz; 32 Ohm). In unserem Alltagstest (Overwatch, Battlefield 1, CS: GO, Blu-ray-Filme und Audio-CDs) schlägt sich das Sharkoon Headset sehr ordentlich. Das Klangbild fällt überaus authentisch (man könnte auch „realistisch“ schreiben) aus. Hohe Tonlagen sowie mittlere Tonlagen werden klar wiedergegeben. Lediglich der Bass könnte etwas härter/präsenter sein.

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