Was für’n Spaß!

2013 veröffentlichte das Entwicklerteam Flying Wild Hog den rasanten Shooter „Shadow Warrior“, der bei der Spielerschaft und Presse überzeugen konnte. Es war daher nur eine Frage der Zeit, bis wir eine Fortsetzung zu Gesicht bekommen. Seit Mitte Oktober gibt es nun den zweiten Teil für PC (Xbox-One- und PS4-Version folgen 2017) und erneut viel Lob. Doch ist dieses auch verdient?
Serious Sam mit Story
Auch im zweiten Teil von Shadow Warrior schlüpfen wir in die Polygonhaut von Lo Wang, der es erneut mit Dämonen, der Yakuza sowie einer Art Techno-Konzern aufnimmt, der Cyborg-Ninjas in den Kampf schickt. Nach einem kurzen Intro (mit guter Musik) startet die knapp 12 Stunden lange Kampagne, die man wahlweise alleine oder mit bis zu drei weiteren Leuten durchzocken kann. Von der Handlung wollen wir an dieser Stelle nicht zu viel verraten, was wir aber schreiben können: der Titel bietet wieder viel derben Humor. Am eigentlich Gameplay hat sich nur wenig verändert: In bester Shooter-Manier ballern oder schnetzeln wir uns durch die hübsch gestalteten Levels. Wir treffen dabei nicht nur auf Monster und Cyborgs, sondern auch auf mächtige Bosse. Die temporeichen Gefechte fühlen sich sehr flüssig an, jeder Treffer hinterlässt sichtbare Spuren bei den Gegnern. Das geht mitunter so weit, dass wir einem großen Dämon ein faustgroßes Loch in den Bauch schießen oder die Gliedmaßen abtrennen.
Umfangreich
Das wahre Highlight von Shadow Warrior 2 ist aber das extrem üppige Waffenarsenal, das 70 verschiedene Wummen umfasst. Mit von der Partie sind diverse Pistolen, Gewehre und Nahkampfwaffen (Katana). Zudem gibt es noch zahlreiche Upgrades, mit deren Hilfe wir die Waffen modifizieren können. Im Laufe der Kampagne basteln wir uns so zum Beispiel eine dreiläufige Yakuza-Pistole oder einen Multi-Target-Raketenwerfer zusammen. Für einen höheren Wiederspielwert sorgen die zufallsgenerierten Levels. Gewisse Kernelemente sind zwar in jedem davon ähnlich bis identisch, doch der Rest der Schauplätze wird nach dem Zufallsprinzip zusammengestellt. Und: Mit dem Erfahrungssystem kann man neue Fähigkeiten für Nahkampf, Magie etc. freischalten.
Technik
Bei Shadow Warrior 2 setzen die Entwickler von Flying Wild Hog erneut auf die hauseigene „Road Hog“-Engine, die sich nicht hinter den anderen „Branchengrößen“ (Unreal, Frostbite) verstecken muss. Man bekommt knackige Texturen, hübsche Effekte und flüssige Animationen geboten. Ebenfalls erfreulich: Selbst auf einem Mittelklasse-System kann man bei hohen Details mit mehr als 60 Bildern pro Sekunde spielen. Unser Testvideo zu Shadow Warrior 2

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