VR-Ballerei

Die Ballerorgie geht weiter. Dieses Mal allerdings in der virtuellen Realität. Mehr zum bekannten First Person Shooter könnt ihr in unserem Preview nachlesen.
Sam “Serious” Stone
Der eisenharte EDF-General Sam Stone muss einmal mehr für die Menschen in die Bresche springen, da Bösewicht Mental die Erde und weitere Kolonien der Menschen angreift, und das Militär bereits weit zurückgedrängt hat. Mit der Saratoga, einem der letzten Raum-Schlachtschiffe, fliegt Sam zuerst zur Erde, um den Kampf in alter Manier wieder aufzunehmen. Das war es dann eigentlich auch schon wieder mit der bekannt dünnen Story. Vom Wüstenkrabbler bis zur Riesen-Mumie
Den Spieler erwarten sehr hübsche Locations, je nach Schwierigkeitsgrad eine ordentliche bis gewaltige Menge an unterschiedlich großen Gegnern und ein stattliches Waffenarsenal, das man sich aber erst verdienen muss. Wer Serious Sam in einer älteren Version gespielt hat, dem werden die Gegner vertraut vorkommen. Und wer bisher immer den Monitor als letzte Schutzlinie hatte, dem wird das Spielgefühl in der virtuellen Welt wahrscheinlich gewaltig stressen. Das Spielprinzip ist simpel und bedarf keiner Einführung (zielen und schießen), bis auf die Handhabung der beiden Kontroller, die als Auswahlinstrumente und Waffen dienen. Das Waffenarsenal besteht aus unterschiedlichen Pistolen, Schrotgewehren, diversen Maschinengewehren, einem Raketenwerfer und einer Kettensäge (letzteres wird oft unterschätzt). Je nach Durchschlagskraft kosten diese jedoch eine Stange Geld, welches man sich mit jedem erledigten Gegner verdient. Auch hier gilt, je größer der Feind, desto mehr Kohle sahnt man ab. Doch auch Munition kostet Geld, also sollte man gut zielen. Doch damit uns während eines Gefechtes nicht die Munition ausgeht, bekommen wir von der Saratoga Nachschublieferungen, die sich mit Fallschirmen in unregelmäßigen Abständen am Himmel zeigen. Um an die wertvollen Ressourcen heran zu kommen, muss man diese mit der Waffe anzielen und dann feuern. Dabei schießt eine Art Greifhaken aus der jeweiligen Waffe und zieht das Paket automatisch zum Spieler heran. Nachschub gibt es in Form von Munition, Geld und Lebensauffrischern.
Baller-Orgie
Level für Level und Welle um Welle schieben sich die Monster an uns heran, was im Schwierigkeitsgrad „easy“ nach ein paar Versuchen ganz gut klappt. Doch schon bei der nächsten Stufe „normal“ ist eigentlich nichts mehr normal, das ist Hektik pur. Also könnt ihr euch denken was euch bei Stufe „schwer“ erwartet. In der finalen Version wird es insgesamt fünf Welten mit jeweils vier Level geben. Im Early Access Status stehen momentan zwei Welten mit jeweils vier Level spielbereit zur Verfügung. sehr hübsch aber…
…etwas ruckelnd…Wir testen mit einem Intel i7 3,5 GHz, 16 GB Ram und zuerst mit einer NVIDIA GeForce GTX 980 (4GB) und dann mit einer GeForce GTX 1080 mit 8GB. Dennoch waren gelegentliche Ruckler zu sehen. Da dürfte es noch etwas an der Feinabstimmung fehlen. Ansonsten konnten wir keinerlei störende optische oder akustische Einflüsse feststellen. Die herbe Stimme von Sam gibt es nur in Englisch, was aber keineswegs stört, da er nur gelegentlich Kommentare abgibt. Text wird ebenfalls in Englisch präsentiert. Die Waffensounds sind gewohnt fett und auch für die Musik muss man Lob aussprechen, heizt die Stimmung an und rockt auch nicht zu selten.

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