Wunderbar…

Man muss ehrlich sagen, dass selbst wenn man sich intensiv mit Videospielen auseinandersetzt, es immer wieder Titel gibt, die einem durch die Finger schlüpfen und einen dann positiv überraschen. Divinity: Original Sin war so ein Underdog - zum Beispiel. Styx war ein anderer Schlag auf den Hinterkopf. Obwohl wir RiME ja eigentlich kommen sahen, immerhin wurde das Ding mehrmals groß präsentiert, kam es dann doch irgendwie überraschend und hat uns auf seine Art durchaus umgehauen. Schiffsbrüchig
Wir starten unser Abenteuer als kleiner Junge auf einer Insel. Keine Ahnung was für eine Insel, keine Ahnung wo wir sind, keine Ahnung, was hier los ist. Das Spiel gibt uns keine Tipps oder Ratschläge, niemand spricht mit uns, niemand erzählt uns etwas, also laufen wir einfach los. Ein Interface gibt es keines und auch was seine Tooltips angeht, versucht das Spiel sich zurück zu halten. Klar, man muss uns sagen, wie wir springen, dass wir über Abhänge klettern können, oder wie wir Dinge benutzen können. Das alles passiert aber so kleinlaut wie möglich. Nach einer Weile finden wir eine Plattform mit einigen Statuen, wir finden Lichtsäulen, die uns den Weg weisen und Früchte, die wir an Wildschweine verfüttern können und genießen während unseres Orientierungslaufes die auf seine Art unsagbar schöne Optik. Ehe wir uns verstehen, sind wir im Inneren der Insel, sehen eine Tempelanlage vor uns oder eine karge Wüstengegend und versuchen herauszufinden, was hier eigentlich los ist.

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