Volle Simulation

2017 ist ein gutes Jahr für Rennspieler. Codemasters hat mit F1 2017 und DiRT 4 ordentlich vorgelegt. Für Simulations-Fans kommt nun das neue Project Cars 2 von Entwicklerteam Slighty Mad Studios in den Handel. Stellt sich bloß die Frage: Bekommen wir erneut Racing-Spaß geboten?
Ordentlicher Umfang
Mehr als 170 authentisch nachgebaute Renn- und Sportwagen fanden den Weg ins Spiel. Damit deckt Project Cars 2 gleich neun Motorsport-Disziplinen ab. Schön ist auch die Möglichkeit, dass die Fahrzeuge an keine bestimmte Disziplin gebunden sind. Daher kann man auch mit einem Sportflitzer einen Rally-Kurs absolvieren - wenn man möchte. Beachtlich ist auch die Anzahl an verschiedenen Strecken: insgesamt 53 sind es. Neben den vielen echten Rennstrecken wie dem Hockenheimring, der wie viele der realen Vorbilder vollständig via Laserscan mit jeder Bodenwelle und jeder anderen Unebenheit zu finden ist, gibt es auch fiktive Rundkurse und Strecken etwa an der US-Westküste entlang. Ebenfalls sehr erfreulich ist die Tatsache, dass Project Cars 2 eine Vielzahl an Gamepads, Lenkrädern und Pedalen unterstützt (PC und Konsolen). Darüber hinaus gibt es unzählige Einstellungsmöglichkeiten im Bereich Gameplay. Der Übersicht halber haben die Entwickler aber auch drei vordefinierte Einstellungsmodi (Immersiv, Informativ und Raw) abgeliefert. Sie funktionieren hervorragend als Ausgangspunkte. Optionen wie Lenk- und Bremsassistent, Fahrhilfen und die Traktionskontrolle können danach detailliert angepasst werden.
Neue Reifen und K.I.
Dank einer Partnerschaft mit Pirelli konnte Slighty Mad Studios das Verhalten der Reifenphysik realistischer gestalten. Plötzliche Abflüge wie im Vorgänger werden dadurch verhindert. Jedes Auto fühlt sich nun kontrollierbarer und berechenbarer an, sodass Grenzen ausgelotet werden können. Einen weiteren Pluspunkt bekommt das Rennspiel für die überzeugende K.I., welche nicht nur für eine permanente Spannung sorgt, sondern auch authentische Fehler macht (Gummiband-K.I. ade!).

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