Verarbeitung & Technik

Verarbeitung und Technik
Die eigentliche SSD besteht aus einem M.2-Modul mit 80 mm Länge. Die neue Plextor M8Se gibt es wahlweise als reines M.2-Modul ohne Kühlkörper, als M.2-Modul mit Kühlkörper und als M.2-Modul mit PCIe-Steckkarte und Kühlkörper (Maße: 182x121x22 mm). Die Garantie für die neue SSD-Serie beträgt drei Jahre. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen. Auf dem Modul sitzt der Marvell 88SS1093 Controller. Die Steuereinheit besitzt drei CPU-Kerne, acht Speicherkanäle und eine LDPC-Fehlerkorrektur. Als Speicher kommt preiswerter TLC-NAND-Flash der 15-nm-Generation von Toshiba zum Einsatz. Zudem wird ein SLC-Cache (1.024 MB) zur Beschleunigung der Schreibrate nötig, was bedeutet, dass nur Daten, die in diesen Zwischenspeicher passen, mit hoher Geschwindigkeit geschrieben werden. Der 88SS1093 unterstützt NVMe, NCQ, TRIM, SMART, Garbage Collection aber keine DevSleep-Funktion. Die elektrische Leistungsaufnahme beziffert Plextor auf 0,1 Watt in Ruhe und 6,3 Watt bei Zugriffen. Plextor verspricht sorgfältigere Validierungen von etwaigen Firmware-Updates und gibt eine konkrete Anzahl von Terabytes Written (TBW) an, also der maximalen Datenmenge, die eine SSD im Rahmen ihrer Lebensdauer verkraftet. Der Wert bei unserem Testmuster beträgt 320 TB. Die MTBF liegt laut Datenblatt bei 1.5 Millionen Stunden.

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