Versprechen gehalten?

Herbstzeit ist gleich Fußballzeit - und diese wird durch das neue PES 2018 aus dem Hause Konami eingeläutet (FIFA 18 folgt Ende September). Für die diesjährige Version verspricht der Entwickler zahlreiche Verbesserungen. Doch werden diese auch eingehalten?
Langsamer und bessere Torhüter
Im direkten Vergleich mit dem Vorgänger spielt sich PES 2018 etwas langsamer, weil Sportler und Spielgerät mehr Gewicht haben. Das Laufen, Schießen und die Zweikämpfe fühlen sich nun wuchtiger an. Daher spielt die Physis der Spieler eine wichtige Rolle. Weltklasse-Kicker aus Vereinen wie FC Bayern München oder Real Madrid dribbeln deutlich geschmeidiger über das Feld als ihre Kollegen aus der zweiten oder dritten Liga.
Eine deutliche Verbesserung haben die Keeper spendiert bekommen. Diese können nun besser Kopf- und normale Schüsse aus kurzer Distanz abwehren. Nervige Aktionen wie am Ball vorbeilaufen oder Flipper mit den Verteidigern sind seltener geworden, aber keinesfalls ausgeschlossen. Auch beim Elfmeterschießen machen die Torhüter nun eine bessere Figur. Weniger gut gefällt die Defensive, die sich leider nicht weiterentwickelt hat. Erneut verfügen die virtuellen Sportler nur über ein sehr begrenztes Repertoire: Drängeln, Ausfallschritt und Grätsche sind die einzigen Möglichkeiten; per Tastendruck weist man weitere Mitspieler zum Pressing auf den ballführenden Spieler an.
Gewohnte Technik
Wie bereits im Vorjahr stellt man zwei Offensiv- und zwei Defensivtaktiken ein, die man während des Matches jederzeit aktivieren beziehungsweise deaktivieren kann. Optionen wie hohe Bälle auf den Mittelstürmer, die Außenbahnen entlang flitzende Außenverteidiger oder konsequentes Kurzpassspiel wirken sich spürbar auf den Spielverlauf aus. Außerdem kann die allgemeine offensive und defensive Ausrichtung des eigenen Teams in fünf Stufen geregelt werden. Beide Aspekte verändern das Spiel und ermöglichen diverse taktische Optionen.

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