Im Rahmen der GDC stellt NVIDIA GameWorks DX12 vor.
Es handelt sich um eine Ressourcensammlung für Spieleentwickler, die den Realismusgrad von Spielen, die auf Microsofts DirectX12-API basieren, erhöht sowie deren Produktzyklus verkürzt.
Diese Ressourcen beinhalten Updates für das NVIDIA GameWorks SDK, um interaktive, filmreiche Spielerlebnisse zu kreieren, Updates für das NVIDIA VR Works SKD, das Spielentwicklern dabei hilft, immersive Virtual-Reality-Erlebnisse zu schaffen, sowie neue Entwickler-Tools und einen neuen Game-Ready-Treiber.
Vereint bieten diese Tools Spieleentwicklern neben beträchtlichen Leistungssteigerungen, eine Vielzahl neuer Rendering- und Simulations-Effektesowie weitere Funktionen, die ihnen bei der Entwicklung von DirectX-12-optimierten Spielen helfen.
Die neueste GameWorks-Version basiert auf den über zwei Millionen dokumentierten Codezeilen, die für Entwickler frei zugänglich sind. Sie liefern ihnen eine große Auswahl an verschiedenen Rendering- und Simulations-Effekten. GameWorks-Technologien kommen aktuell in über 1000 Spieletiteln zum Einsatz.
DirectX 12 führte Asynchrones Compute ein, das Grafik und Simulation vereint, indem GPUs nun auch nicht-grafische Arbeitslasten für Post-Processing, Belichtungs- und Physik-Effekte übernehmen können. Diese Effekte sind aktuell noch eingeschränkt, da die meisten Spiele nur wenige Millisekunden zuordnen können, um diese Art von nicht-grafischen Simulationen zu berechnen und gleichzeitigein flüssiges Spielerlebnis garantieren.
Um die Effizienz von Asynchronen Compute für Gaming-Effekte zu maximieren, stellt NVIDIA die weltweit fortschrittlichste Physik-Engine in Echtzeit für DX12 vor. Diese kommt mit zwei Technologien, die die Vorteile von Asynchronem Compute nutzen:
• NVIDIA Flow 1.0 – eine Bibliothek für visuelle Effekte, das Simulations- und Volume-Rendering von dynamischen Flüssigkeiten, Feuer und Rauch liefert. Unterstützt DirectX 12 und 11.
• NVIDIA FleX 1.1 – eine vereinte partikelbasierte Simulationstechnik für visuelle Effekte in Echtzeit. Unterstützt DirectX12 Compute.
FleX und Flow sind jetzt kostenlos für alle registrierte Entwickler verfügbar. Die GameWorks-Updates beinhalten ebenfalls NVIDIA HairWorks 1.3, eine Bibliothek, die Entwicklern realistisches Haar- und Fell-Rendering in ihren Spielen ermöglicht. Version 1.3 unterstützt DirectX 12 und ist ab sofort verfügbar.
VRWorks beinhaltet Programmierschnittstellen (APIs), Bibliotheken und Funktionen, die es Headset- und App-Entwicklern erlauben, das VR-Erlebnis auf ein neues Level zu heben. Dank der neuen Updates unterstützt VRWorks jetzt auch DirectX12 und bietet bessere Leistungseffizienz, geringere Latenz sowie Plug-and-Play-Kompatibilität. Die Unreal Engine 4 sowie Unity 2017.1 beta (erhältlich ab Frühjahr) — und somit ein Großteil der Plattformen zur Spieleentwicklung — werden ebenfalls unterstützt.

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