Die Jagd beginnt

Konsolenjäger aufgepasst! Neun Jahre und zwei 3DS-Titel lang musstet ihr warten, bevor Monster Hunter ein Comeback auf den Konsolen hinlegt. Und was für ein Comeback! Entwickler Capcom startet 2018 mit Monster Hunter World, und auch wir haben es uns nicht nehmen lassen, in die neue Welt aufzubrechen und den ein oder anderen Monsterpanzer zu knacken. Wie sehr uns das gefiel, verraten wir euch im Test!
Vulkandrachenälteste aus dem Meer!
Eine ganze neue Welt, die nur darauf wartet, erjagt zu werden! Allerdings sind wir nicht des Sightseeings wegen hier. Als Teil einer Flotte von Monsterjägern verfolgen wir eigentlich den Drachenältesten Zorah Magdaros, dessen Weg ihn über das Meer auf den fremden Kontinent führt, um den Grund für seine Wanderung herauszufinden. Doch kaum kommt die neue Welt in Sicht, erhebt sich der gigantische, vulkangekrönte Drache genau unter unserem Schiff aus dem Wasser und gestaltet unsere Ankunft zu einer panischen Flucht vom Rücken des Ungetüms. Ziemlich unrühmlich, schließlich sind wir doch Topklasse-Jäger! Da wir solch eine Schmach nicht auf uns sitzen lassen können, steigen wir rasch in unser namensgebendes Business ein: Das Jagen von Monstern. Von unserem Flottenstützpunkt Astera aus ziehen wir, frisch bewaffnet, immer wieder in die fremde, unberechenbare Wildnis der neuen Welt, entdecken unbekannte Monster, eine bunte Flora und reichlich Gefahren. Aber was wären Monsterjagden schließlich ohne den Nervenkitzel der Gefahr, nicht wahr?
Das Prinzip ist einfach...
… wir jagen Monster. Und obwohl damit eigentlich schon alles gesagt sein sollte, schafft es Monster Hunter World, dass man noch so viel mehr darüber berichten kann! Für Neulinge im Franchise sei das eigentliche Spielprinzip nochmal genannt: Als Jäger streifen wir durch Wälder, Wüsten, Sümpfe und andere unwirtliche Gegenden, um Monster aller Größen zu jagen. Dafür suchen wir zunächst Spuren, gehen Fußabdrücken nach und überprüfen altbekannte Nistplätze, bis wir unsere Beute stellen und erschlagen können.
Aus deren Panzern, Klauen, Schuppen und Federn basteln wir uns in der Schmiede neue Rüstungen und Waffen, um im nächsten Anlauf noch größere Monster zu bezwingen und das gleiche mit deren Einzelteilen zu machen. Dabei steht Monster Hunter schon lange für extravagante, sehenswerte Rüstungen, und World ist dabei keine Ausnahme. In unserem Test haben wir uns häufig dabei ertappt, eine Rüstung nur für ihr cooles Aussehen haben zu wollen, statt für bestimmte Stats oder die zahlreichen Extrafähigkeiten, die uns Ausrüstung gewährt. Denn egal wie wir das Spiel spielen wollen, irgendwo gibt es eine Rüstung mit den zugehörigen Eigenschaften und Fähigkeiten. Monster Hunter hätte sich allerdings nicht so lange als Franchise gehalten, würde es bei einer wilden Ausrüstungsspirale Halt machen. Zum Beispiel jagen wir nicht alleine, sondern haben stets unseren getreuen Palico an unserer Seite. Dieser feline Gefährte gürtet sich ebenfalls Monsterrüstungen um und unterstützt uns auf der Jagd mit Hinweisen und nützlichen Gadgets, agiert als Heiler, Ablenker und Fallensteller. Wie den eigenen Charakter erstellen wir unseren Katzenfreund zu Beginn des Spiels in einem Editor, der für Menschen deutlich umfangreicher ausfällt als für die Fellnasen.
Außerdem greifen wir auf Bufffood, wie man es beispielsweise aus MMORPGs kennt, zurück, um uns für unsere Jagden gut zu stärken. Oder wir packen uns die nötigen Tränke ein, um auf alles vorbereitet zu sein! Jagen wir beispielsweise einen chamäleonartigen Pukei-Pukei, empfiehlt es sich Gegengifte mitzunehmen, da uns das geflügelte Ungetüm sonst zu sehr mit seiner ungesunden Spucke zusetzt. Auch unsere Waffe ist für die Jagd entscheidend. Apropos Waffen...

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