Testbericht

Verarbeitung
Unser Testmuster kommt in einem schlichten aber äußerst stabilen Karton bei uns in der Redaktion an. Bereits die Gestaltung des LX50 zeigt die enge Verwandtschaft zu den Hi-Fi Kopfhörern, womit das Design gleichermaßen edel und funktionell ausfällt. Das Headset bietet eine sehr gute Verarbeitungsqualität mit stabilen Metallträgern, einem weiten Verstellbereich, großen Ohrmuscheln und vor allem eine sehr bequeme Polsterung. Die gesamte Konstruktion ist sehr robust gestaltet und damit selbst im harten eSport-Alltag für eine lange Einsatzdauer ausgelegt. Das Mikrofon wurde auf der linken Seite des Headsets verbaut und kann bei Bedarf abgesteckt werden. Der relativ dünne Kunststoffarm zeigt sich sehr flexibel und lässt sich gut justieren, sodass das Mikrofon korrekt eingestellt werden kann. Das Gewicht von knapp 320 Gramm spiegelt die hochwertige Verarbeitungsqualität des Headsets wieder. Das zwei Meter lange Audiokabel bietet ausreichend Spielraum. Insgesamt hinterlässt das Lioncast LX50 einen mehr als positiven Eindruck in puncto Qualitätsgüte. Klang
Der Anschluss des Headsets erfolgt wahlweise über zwei 3,5-mm-Klinkenstecker (PC-Soundkarte) oder eine 4-Pol-Klinke 3,5 mm (zum Beispiel Smartphones). Die Lautsprecher befinden sich in geschlossenen Gehäusen, welche sehr stark isoliert sind, um Außengeräusche in einem sehr hohen Maß zu dämpfen. Als Kopfhörer eingesetzt, bietet dies zugleich den Vorteil, auch die Umgebung selbst bei lautem Musikgenuss nicht zu belästigen. Für die Wiedergabe sorgen Neodym-Magnete mit 53-mm-Durchmesser (20Hz - 20kHz; 60 Ohm).
In unserem Alltagstest (Overwatch, Battlefield 1, CS: GO, Blu-ray-Filme und Audio-CDs) schlägt sich das Lioncast Headset sehr ordentlich. Das Klangbild fällt überaus authentisch (man könnte auch „realistisch“ schreiben) aus. Hohe Tonlagen sowie mittlere Tonlagen werden klar wiedergegeben - der dynamische Bass ist knackig aber zu keinem Zeitpunkt übertrieben „hart“. Tragekomfort
Dank der angenehmen Ohrkissen (wahlweise Kunstleder oder Velour) eignet sich das Headset ideal für lange Spielzeiten. Selbst nach mehr als sechs Stunden konnten wir keine Schmerzen an den Ohren feststellen, was wiederum für den hohen Tragekomfort unseres Testmusters spricht. Der hohe Anpressdruck sorgt dafür, dass das Headset auch bei schnellen Kopfbewegungen bombenfest sitzt. Einen weiteren Pluspunkt bekommt das LX50 für den verstellbaren Kopfbügel, der den Komfort zusätzlich unterstreicht.
Sprachqualität
Die Sprachqualität des Mikrofons überprüften wir wie immer mit den aktuellen Skype-, Teamspeak- und Ventrilo-Versionen. In sämtlichen VOIP-Programmen wurde unsere Stimme ohne Verzerrungen oder nervige Hintergrundgeräusche durch das Internet übermittelt.
An der praktischen Kabelfernbedienung kann man die Lautstärke anpassen und das Mikrofon deaktivieren.
Preis und Verfügbarkeit
Das Lioncast LX50 ist an sofort für knapp 60 Euro (Stand: 02.01.2017) im Handel erhältlich.

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