Es wird eisig

Ewiger Winter, Schnee, Eis, das ganze Paket. Was klingt wie ein Zukunftsszenario für die Game of Thrones-Welt, ist das Ausgangssetting für „Impact Winter“ von Entwickler Mojo Bones. Unter dem Publishing von BANDAI NAMCO Entertainment hat man sich dort an einem Endzeit-Survival versucht. Wie es ist, in der ewigen Kälte zu überleben, erfahrt ihr in unserem Test!
Der Tag, an dem die Erde starb
In Impact Winter ist die Menschheit am Ende. Doch liegt, dass dieses Mal nicht an Aliens oder Zombies. Stattdessen ist ein Asteroid auf die Erde, genauer gesagt, auf Nordamerika gestürzt. Schutt und Asche haben den Himmel verdunkelt und in der folgenden extremen Kälte und aufgrund des daraus resultierenden Nahrungsmangels ist der Großteil der Menschheit gestorben. Auch unser Protagonist, Jacob, war nach dem Verlust von Frau und Kind dem Tode nahe. Im letzten Moment stieß er auf eine Gruppe Überlebender, die sich in einer Kirche verschanzt hat. Wir übernehmen die Rolle des Anführers unserer neuen, fünfköpfigen Familie und bekommen eine einzigartige Chance zu überleben: Ein Funkspruch verspricht uns Rettung in 30 Tagen. Solange müssen wir überleben, koste es, was es wolle. Also dringen wir in den meterhohen Schnee der umgebenden Landschaft vor, durchsuchen Häuser, Höhlen und zugeschneite Überreste der Zivilisation, immer auf der Suche nach Vorräten, die uns einen weiteren Tag Leben ermöglichen. Stets an unserer Seite ist der kleine Dronenroboter Ako-Light, den ein Mitglied unserer Gruppe entdeckte und für uns umprogrammierte. Mit dem stummen Begleiter dringen wir in das scheinbar ewige Eis vor.
Das Motto heißt Überleben
Impact Winter ähnelt in vielerlei Hinsicht anderen Survivalspielen. Wir starten von unserer Unterkunft aus um immer wieder die Umgebung nach Wegmarken zu durchsuchen. Dabei stoßen wir auf Wohnhäuser, Stromstationen und Sendetürme, die uns alle aus unterschiedlichen Gründen interessieren. Ständig suchen wir nach Vorräten, denn unsere Überlebenden müssen essen, trinken, wollen vor der Kälte geschützt und bestenfalls auch noch bei Laune gehalten werden. Außerdem hat jeder unserer Begleiter ein Fachgebiet. Der eine bastelt uns nützliche Werkzeuge und Waffen, die andere baut Erweiterungen für unseren Unterschlupf, unser Hacker erweitert die Möglichkeiten unseres Roboterbegleiters und das Großmütterchen ist erwartungsgemäß für das leibliche Wohl zuständig. Trotzdem sind wir noch immer ihr Anführer und niemand macht etwas, ohne dass wir es ihm sagen, egal ob es schlafen, essen oder arbeiten ist. Dabei greift Impact Winter auf eine riesige Bandbreite an Items zurück. Die meisten kommen uns anfangs vielleicht nutzlos vor, aber rasch entdecken wir Nutzen fürs Handwerk oder Quests. Denn nicht nur wir stöbern durch das Nichts aus Eis, auch andere Überlebende wollen unsere Hilfe. Mal ist es Essen, mal sollen wir eine eisige Kluft betreten um nach Vorräten zu suchen. Am Ende gibt es immer RP, die wie Erfahrung funktionieren. Für jede Stufe, die wir aufsteigen, verkürzt sich unsere Rettungszeit um ein paar Stunden; ein paar Stunden, die wir am Ende vielleicht bitter nötig haben. Rettungspunkte bekommen wir für praktisch alles im Spiel. Verletzungen bei Freunden heilen, Gegenstände herstellen, Quests erfüllen, neue Orte entdecken oder das Aufsprengen von speziell gekennzeichneten Funkwagen.

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