Schwaches Ende

Nach knapp neun Monaten gibt es nun die vorerst letzte Episode für den Stealth-Actiontitel Hitman. Die große Frage: Erwartet uns ein fulminantes Ende?
Ödland
Entwicklerteam IO Interactive schickte Agent 47 in wirklich hübsche Locations. Vor allem Frankreich, Italien und Marokko wussten optisch und spielerisch zu gefallen. In der vorerst letzten Episode reist unser Profi-Auftragskiller nach Japan. Doch statt uns in die engen und dicht besiedelten Straßenzüge einer außergewöhnlichen Metropole zu verfrachten, entschied man sich beim Entwickler für ein gesichtsloses Szenario, das genauso gut aus jedem anderen Land hätte stammen können: eine Krankenhaus-Wellness-Oase. Über den langweiligen Level kann auch nicht der schicke Zen-Garten hinwegtäuschen. Immerhin hat man sich für den Start etwas Neues überlegt: Agent 47 startet ohne Ausrüstung. Warum? Weil wir uns als Patient in die Luxusanlage geschmuggelt haben. Unverändert: Wir müssen zwei Ziele ausschalten. Da wäre zum einen unser alter Freund Erich Soders, der sich einer lebensnotwendigen Herzoperation unterzieht und zum anderen eine japanische Anwältin, die in dem Anwesen ihre Runden dreht und von zwei Bodyguards begleitet wird. Der Schwierigkeitsgrad dieser Episode liegt auf einem mittelschweren Niveau. Beim ersten Durchspielen benötigten wir knapp 40 Minuten - der zweite Durchlauf war nach 24 Minuten erfolgreich abgeschlossen.
Wirklich schade, dass IO Interactive für das Ende von Hitman keine interessanteren Features eingebaut hat. Auch ein paar „Oho“-Momente bei der Story wären wünschenswert gewesen.
Technik
Hitman nutzt die Glacier Engine, die sehr hübsche Licht- und Schatteneffekte auf den Monitor zaubert. Auch die Animationen und die hohe Anzahl an NPCs kann sich sehen lassen. Leider kommt es immer wieder zu nervigen Performance-Einbrüchen und recht langen Ladezeit.

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