Rennspaß pur

Ein neuer Gran Turismo Teil, diesmal jedoch ganz ohne Nummer oder Zahl im Namen, sondern mit dem Anhang Sport. Was läuft da falsch, was ist da anders? Sehen wir es uns doch einfach an!
Ist weniger mehr?
Wouh, wouh, wouh. Wer jetzt verschiedene Cups, Meisterschaften oder Rennserien erwartet, der kann gleich wieder seine Sachen packen und umdrehen. Tatsächlich liefert uns Gran Turismo Sport nicht die übliche Singleplayeraction, sondern lässt uns im Singleplayer ein wenig Arcade herumfahren und herumprobieren, schickt uns zur Fahrschule und lässt uns Streckenteile oder ganze Runden in der Streckenerfahrung drehen. Abgerundet wird das von Missionen, die wir abschließen dürfen. Zusätzlich dazu muss man auch gleich noch sagen, dass die Anzahl der Strecken sehr stark eingeschränkt wurde, genauso wie wir bloß noch knapp 160 fahrbare Untersätze zur Verfügung haben, wo wir zuletzt doch noch fast im vierstelligen Bereich waren. Aber wenn all das minimiert wurde, wo ist dann die Aufmerksamkeit hingeflossen?
Multiplayer
Einerseits in den Multiplayer, denn abgesehen davon, dass ihr sowieso durchgehend online seid, sind auch die Tagesrennen ein ziemlicher Renner, zu denen ihr euch vor Beginn anmelden und dann kleine Qualirunden drehen müsst, um eure Startposition zu sichern. Sowieso sind Rennen mit 23 anderen Fahrern ein ziemlicher Traum, denn erstaunlicherweise, trotz der Masse an Spielern, funktioniert das erstaunlich gut und lagfrei. Auch das Ratingsystem, oder das Matchmaking im Generellen, war weitestgehend ausgeglichen und sehr fair, so dass wir nie das Gefühl hatten, wirklich überrannt worden zu sein. Der Multiplayer wertet übrigens nicht bloß eure Platzierung sondern auch eure Rennetikette, also euer Verhalten. Oder anders: Blechschaden wird nicht gern gesehen, problematisch bloß, wenn wir gar nicht die Schuld tragen. Optik und Feeling
Andererseits ist das Ding vor allem optisch ein ziemlicher Hingucker geworden. Tatsächlich kann es sich nämlich, unserer Ansicht nach, problemlos mit einem Forza messen. Sowieso klingt das Ganze jetzt ja sogar bedeutend besser als noch im Vorgänger. Das Fahrgefühl selbst war ja, unserer Ansicht nach, auch in den Vorgängerteilen schon ziemlich gut, da überrascht es nicht, dass der jetzige Teil immer noch mit wirklich gutem Fahrverhalten glänzt. Gran Turismo Sport ist für PlayStation 4 erhältlich und kostet in der Standard-Version etwa 49 Euro. Das Spiel unterstützt PlayStation VR und ist von der USK ohne Alterseinschränkung freigegeben. Für große Fans des Spieles gibt es auch eine Collectors Edition mit folgenden Inhalten:
• 18 Fahrzeuge: Mazda LM55 Vision GT, Rallye-Auto Mitsubishi Lancer Gr.B, Rallye-Auto Subaru WRX Gr.B, SRT Tomahawk Vision GT, Rallye-Auto Ford Mustang Gr.B, Rallye-Auto Ford Focus Gr.B, Audi R18 TDI, Audi Sport Quattro S1 Pikes Peak ‘87, Rallye-Auto Peugeot RCZ Gr.B, Toyota FT-1 Vision GT Gr.3, Nissan GT-R NISMO GT3 N24 Schulze Motorsport, Chevrolet Corvette C7 Gr.3, Renault Mégane R.S. Trophy, Alfa Romeo MiTo 1.4 T Sport, Volkswagen Golf VII GTI, Peugeot 908 HDi FAP – Team Peugeot Total, Mercedes-AMG GT Safety Car, BMW M4 Safety Car
• APEX-Heft
• Modell des Mercedes-Benz AMG GT
• Lackierungs-Sticker
• Credits im Spiel (2.500.000 Credits)
• 60 PS4-Avatare
• Chrom-Rennhelm

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