Wir waren für euch auf Österreichs Messe für Nerds und Nerdkultur, der Nippon Nation, haben Fotos geschossen, mit Leuten gequatscht, Cosplayer beschaut und tausend Dinge getan, die man nur auf einer Convention tun kann.
Zuerst eine kleine Erklärung. Die Nippon Nation ist eine Convention für Nerdkultur, klar, aber was heißt das nun eigentlich? Der Schwerpunkt hierbei liegt ganz klar auf Anime, Manga, Comics, Gaming und Cosplay und darauf, den Leuten einen Einstieg in jene Welt zu ermöglichen. Ganz davon abgesehen, dass die Cosplayerszene in Wien ohnehin sehr offenherzig ist, versucht sich die Nippon Nation hier durch Workshops, Vorträge, Reden und Spiele im Bezug auf eben jenes Stück Kulturgut, als Brückenbauer. Tatsächlich muss man aber sagen, selbst wenn man einen fixen Plan hat, offen und aufgeschlossen in eine Community tritt und an allen Ecken und Enden die Ohren spitzt, fühlt man sich an manchen Stellen doch verloren und neigt dazu, den Anschluss gleich wieder fallen zu lassen. Genau dafür haben wir uns Don Esteban ausgeliehen, Goku, auf dem Bild oben, und sind gemeinsam losgewandert um neue Abenteuer zu erleben.
Der grundsätzliche Aufbau der Convention war recht simpel. Im Keller eine Bühne für Contests aller Art, von Animequizzes bis hin zum Cosplay Contest, auf der oberen Ebene der Eingang mit dem Infostand, einem göttlichen Crepes-Stand und einer kleinen Halle mit vereinzelten Ausstellern, weiter hinten eine Halle für Händler und Künstler, außerhalb des Ganzen ein Raum für diverse Workshops und auf dem Platz vor der Halle tummeln sich Cosplayer aller Art mitsamt Fotografen und Schaulustigen. Eigentlich ja wie auf der Gamescom oder der RPC – oder jeder anderen Messe. Trotzdem ist das Gelände eigentlich in zehn Minuten abgelaufen, wenn man es denn auf stumpfes durchgehen, alles einmal sehen und wieder verschwinden anlegt. Wir jedoch nicht! Wir waren in der Händlerhalle und haben Mario Kart gezockt und uns erklären lassen, weshalb man im professionellen Smash Bros. einen Röhrenmonitor zu verwenden hat, statt einem neueren Gerät und wir waren am Stand von ArtMacoro, den Leuten die ihr oben im Bild seht. Was gibt es also abschließend über die Nippon Nation zu sagen? Wir sind durchgelaufen, haben Leuten beim zocken zugesehen, haben selbst gespielt, auch wenn wir an keinem der eSports Turniere teilgenommen haben, haben uns ein Animequiz angesehen, haben mit Cosplayern über ihr Tagwerk gequatscht, haben Kakashi die Maske vom Gesicht gerissen und gesehen, wie Goku, Luigikid im Armdrücken fertig gemacht hat. Es gab verdammt gute Crepes und witzige Vorführungen. Die Nippon Nation ist definitiv nicht die größte Anime-Manga-Games Convention, die es gibt, aber sie ist definitiv erwähnenswert, denn sie versucht etwas, was die anderen nicht tun: Sie will eine Basis schaffen. Einen Blick ist sie also definitiv wert.

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