Ab unter die Erde

Nach Expeditionen in die Nebel von Un'Goro und Todesritter in Northrend beschreitet Blizzards Cardgame neue Wege: In Kobolds&Catacombs wagen sich die Helden tief unter die Erde zum Dungeoncrawling. Klingt nach Oldschool-RPG? Soll es auch. Wir waren in Hamburg und haben uns zeigen lassen, welches Abenteuer Blizzard für uns in petto hat.
Tief unter der Erde...
… liegt die Eventlocation. Eigentlich ganz passend gewählt. In einer Kellerkatakombe von Hamburgs HafenCity erwarten uns Hearthstone-Spielstationen, Hearthstone-Banner und die Eröffnung des Buffets. Wir kamen also genau zur rechten Zeit! Während der gesamte Raum in lavarotes Licht getaucht ist (wie könnte es in einem Dungeon auch sonst sein?), wandeln wir zwischen Kollegen, PR-Leuten und lebensgroßen Aufstellern des Tavernenwirts und dessen Freunden hindurch. Aber was wäre ein Hearthstone Event ohne, naja, Hearthstone? Wir schwingen uns also direkt hinter eine der Stationen und fordern eine x-beliebige Person im Raum, die auch zufällig hinter einer der Stationen hockt, zum Duell. Kleiner Wermutstropfen: Noch dürfen wir nicht in die Tiefen der Koboldkatakomben vordringen. Dafür spielen wir mit all den Karten der bisherigen Erweiterungen. Wie oft hat man schonmal die Gelegenheit, mit einem der blizzardeigenen Accounts zu daddeln? Deren Karten sind alle animiert! Man fühlt sich so besonders. Apropos besonders: Wir haben zwar nicht allzu viele Spiele gespielt, aber dafür alle gewonnen. Wir haben's eben immer noch drauf.

Türen eintreten und Loot sammeln
Aber wir sind ja hier, um Neuigkeiten zu hören. Dafür hat man extra zwei der Entwickler eingeflogen, die uns auf das kommende Abenteuer einstimmen. Der aktuelle Stand des E-Sport, die bisherigen Erweiterungen und Events und schließlich die ersten Conceptarts für Kobold&und Catacombs – wir kriegen einen ziemlich umfassenden Überblick darüber, was bisher so in Hearthstone abging. Und eben auch, was dazu kommt. Das hier soll keine Spielereview werden, dafür muss man die Erweiterung erstmal selbst in Händen halten (im übertragenen Sinne). Aber wir können ja schonmal einen Ausblick geben! Denn Blizzard will mit der neuen Einzelspieler-Erweiterung das Feeling von alten Dungencrawling-RPGs aufgreifen. Entwickler Ben Thompson, mit dem wir auch im Interview gesprochen haben, fasst es so zusammen: Du gehst in den Dungeon, trittst eine Tür rein, besiegst den Gegner, lootest ihn und mit dem neuen Loot trittst du die nächste Tür ein. Damit das nicht zu einfach wird, startet man die Dungeonrunden nur mit begrenztem Leben und einer Handvoll Karten. Unser Deck leven wir nur durch die Schatzhaufen auf, die man für gewonnene Spiele bekommt. Und das wirkt tatsächlich echt cool, zumal die Erweiterung als Gratiscontent seinen Weg in Hearthstone findet. Der Nachmittag klingt dann, wie könnte es anders sein, mit mehr Hearthstone aus. Wir hätten euch gerne noch etwas von der Community Party danach gezeigt, leider hat uns die Deutsche Bahn dabei einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und wir konnten im Laufe des Tages ja auch mit Ben Thompson, seines Zeichens Art Director für Hearthstone, sprechen, der uns einen weiteren Einblick in das Kartenspiel gegeben hat.

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