Endloser Weltraum

Nein, an dieser Stelle wird es keine Einleitung mit „Unendlichen Weiten“ geben. Dafür gibt es aber Endless Space 2! Vor wenigen Tagen verließ der Titel von AMPLITUDE Studios die Early Access Phase und lässt Spieler erneut die Welt des Endless-Franchises erkunden. Was wir zwischen den Sternen alles erleben und was Spieler vom neuesten Teil erwarten können, lest ihr in unserem Test.
Acht Imperien sollt ihr sein
Die Ausgangslage ähnelt der des ersten Endless Space. Vor langer, sehr langer Zeit gab es einmal die Endless, eine technologisch so fortschrittliche Rasse, dass ihre Taten auf die heutigen Völker wie Magie wirken. Doch schließlich geschah, was geschehen musste, und die Endless zerstörten sich in einem riesigen Bürgerkrieg selbst. Übrig blieben ungezählte technische Artefakte und Dust, die heute mystifizierte Ressource, mit der schier alles möglich scheint. Und wieder übernehmen wir die Anführer-Rolle einer von acht Rassen, die um die Vorherrschaft in der Galaxis ringen, jede mit ihren eigenen Methoden, Zielen und Strategien. Spieler des Vorgängers können sich dabei auf altbekannte Völker, aber auch auf neue freuen. So gibt es beispielsweise noch immer das industriestarke Vereinigte Imperium und die forschungsbegeisterten Sophons, dafür hat man sich aber zum Beispiel von den Amöben als spielbare Rasse verabschiedet. Die neuen Rassen fügen sich jedoch gut in das Gesamtbild ein und kommen, wie auch die bereits bekannten Völker, alle mit ihrem eigenen Spielstil daher. Zum Beispiel die religiösen Vodyani, die die Endless als Götter anbeten. Sie besiedeln keine Planeten, sondern ankern mit riesigen Archeschiffen in Systemen um alle verfügbaren Ressourcen dort gleichzeitig zu ernten. Oder die Ent-gleichen, pazifistischen Ungefallenen, die keinen gewöhnlichen Einflussbereich auf der Galaxiekarte haben, sondern ihre Systeme mit einem Rankensystem verbinden um sich auszubreiten. Endless Space 2 bietet uns also bereits beim Auswählen des Volkes die Möglichkeit, uns für einen Spielstil zu entscheiden, egal ob wir mehr auf Industrie, Militär, Forschung oder harmonisches Miteinander bauen wollen.

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