Testbericht

Verarbeitung
Die schwarze Corsair Tastatur kommt im TKL-Layout (kein Num-Block) daher, misst kompakte 365x41x171 mm (B x H x T) und bringt knapp 1,2 Kilogramm auf die Waage. Das Gehäuse wurde aus Kunststoff gefertigt und ist äußerst robust. Durch die freistehenden Tasten geht die Reinigung sehr einfach von der Hand, da man nahezu jede Stelle gut erreichen kann. Auch die Verwindungssteifheit der Tastatur gibt keinerlei Anlass zur Kritik, hier knarzt oder wackelt nichts. Gummierte Klappfüße an der Rückseite sorgen für eine rutschfeste Arbeitsweise. Auch lässt sich der Neigungswinkel des Eingabegerätes verstellen. Das nicht abnehmbare Datenkabel kommt mit einer ausreichenden Länge von 1,8 Metern daher. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen. Anschlag und Alltagstest
Das Besondere an der Tastatur ist der bei jeder einzelnen Taste nicht über eine elektronische Folie, sondern über einen mechanischen Mikroschalter (Cherry MX Red) weitergegebene Tastendruck. Dabei hat Corsair den Tastenhub halbiert (beträgt zwei Millimeter). Der kurze Weg soll dem Spieler eine niedrige Reaktionszeit mit der Tastatur ermöglichen. Der dabei aufzuwendende Tastendruck ist extrem gering und liegt mit 45 Gramm deutlich unter dem, der bei Folientastaturen (80 Gramm) oder anderen mechanischen Tastaturen (60 bis 80 Gramm) aufgeboten werden muss. Laut Hersteller besitzen die Tasten eine Lebensdauer von 50 Millionen Anschlägen.
Im (Gamer)Alltag schlägt sich das Keyboard sehr gut. Vor allem bei Spielen konnte uns der lineare Tastenanschlag überzeugen. Aber auch als Vielschreiber wird man seine Freude mit der Tastatur haben.
Die Cherry MX-Red Schalter
Die MX-Reds sind wie die MX-Blacks linear und unterscheiden sich zu den MX-Clears und MX-Browns mit einer schwächeren Feder. Die Taste lässt sich also deutlich leichter wie die MX-Black nach unten drücken. Technik und Extras
Die neue Corsair Tastatur besitzt sieben dedizierte Mediatasten (Rubberdome; Stopp, Play/Pause, Vor, Zurück, Lauter, Leiser und Stumm). Darüber hinaus gibt es jeweils eine Taste zum Deaktivieren der Windows-Tasten und eine zur Steuerung der Beleuchtungsintensität. In der mittlerweile recht übersichtlichen CUE-Software können eigene Beleuchtungsmodi und aufwändige Makros erstellt werden. Die K63 verfügt über ein effektives Anti-Ghosting (N-KRO), so dass die Nicht-Umsetzung von Tasteneingaben bei einer zu hohen Anzahl gleichzeitiger Befehle Schnee von gestern ist. Theoretisch lassen sich bis zu 104 Tasten gleichzeitig betätigen, ohne dass dabei Eingaben verschluckt oder Verzögerungen auftreten würden. Dies ist auch dem 1.000-Hz-Controller zu verdanken, der für eine maximal schnelle Übertragung sorgt.
Preis und Verfügbarkeit
Ab sofort wandert die Corsair Gaming K63 für knapp 95 Euro (Stand: 16.03.2017) über den Ladentisch.

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