Mr. J.

Mit der vorletzten Episode von Batman: The Telltale Series möchte Entwicklerteam Telltale ordentlich Spannung aufbauen. Ob das gelungen ist, könnt ihr in unserem Review nachlesen!
Ab ins Irrenhaus
Egal welche Entscheidungen ihr in den letzten Episoden getroffen habt, in Episode 4 wird Bruce Wayne nach Arkham verfrachtet, da er, unter Einfluss eines Nervengiftes vor laufenden Kameras ausrastet. In der Irrenanstalt trefft ihr auch auf das Highlight von „Guardian of Gotham“: Joker. Mehr wollen wir an dieser Stelle nicht verraten. Entscheidungen? Wayne!
Entscheidungen, die man in der letzten Episode getroffen hat, kommen in der aktuellen selten zum Tragen. Zwar werden sie nicht einfach übergangen oder gar im Nachhinein durch eine billige Handlungswendung in einer Videosequenz revidiert, sondern vielmehr einfach nicht zur Sprache gebracht. Die meisten Entscheidungen spielen keine Rolle mehr in Guardian of Gotham. Sehr schade!
Immerhin: Beim Gameplay gibt es dieses Mal einen angenehmen Mix aus actionreichen Quick-Time-Events und entscheidungsgetragenen Story-Dialogen. Sogar ein Detektivrätsel hat es in die Episode geschafft.
Technik
Bei der Technik gibt es keine Überraschungen: Die Grafik ist, wie gewohnt, in einem hübschen Comicstil gehalten und geht auch bei der Darstellung der Gewalt nicht wirklich zimperlich zu Werke. Mimik und Gestik der Figuren wirken glaubhaft und hinterlassen einen sauberen Eindruck. Lediglich ein paar steife Animationen trüben den Gesamteindruck etwas. Und: Das Spiel erscheint zum Release mit einem deutschen Untertitel. Leider wurden viele Übersetzungsfehler gemacht.

Wo bleibt die Wertung?
Künftig erhalten Episoden-Spiele erst mit dem Erscheinen der letzten Episode eine finale Wertung (inkl. Pro und Contra) von uns. Ein Fazit pro Episode gibt es aber nach wie vor.

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