Innenraum & Kühlung

Der schwarz lackierte Innenraum ist sehr klassisch aufgebaut: das ATX-Netzteil wird am Boden (inkl. Entkopplung) montiert. Der Einbau von Datenträgern erfolgt hinter dem Mainboardtray in die dafür vorgesehenen Festplattenhalterungen. Mittels Schrauben können eine 3,5 Zoll Festplatte und zwei 2,5 Zoll Festplatten/SSDs oder vier 2,5 Zoll Datenträger verbaut werden. Oberhalb der Festplattenhalterung befindet sich eine Verteilerplatine, die bis zu sechs Lüfter und die LED-Unterbodenbeleuchtung über einen SATA-Stecker mit Strom versorgt. Die Wahl des Mainboards ist aufgrund der Größe des Cubes eingeschränkt - unser Testmuster unterstützt nur Micro- oder Mini-ITX Boards. Erwähnenswert ist beim Case der Montageplatz des Mainboards, welches kopfstehend installiert wird. Ansonsten bietet das Gehäuse ausreichend Platz im Innenraum für bis zu 19 cm hohe CPU-Kühler, drei Erweiterungskarten und Netzteile bis zu einer Länge von 22,5 cm. Die maximale Grafikkarten-Länge beträgt ordentliche 35 cm (ohne Frontlüfter).
Die Montage der Erweiterungskarten erfolgt mit den bewährten Rändelschrauben, die einen Schraubenzieher meist überflüssig machen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Kabeldurchführungen (ohne Gummischoner) zum rückwärtigen Verstauen der Verbindungskabel.
Kühlung
Im Werkszustand bietet das neue Antec Cube Razer Edition lediglich einen 120-mm-LED-Hecklüfter. Wer mehr „Cooling-Power“ benötigt, der sollte die optionalen Montagemöglichkeiten nutzen:
• Lüfter (vorne): 2x 120mm (optional) oder 1x 140mm (optional) oder 1x 180mm (optional)
Theoretisch und praktisch könnten an der Front (120-mm-Radiator) und Rückseite (120- oder 140-mm-Radiator) auch eine AiO-Wasserkühlung installiert werden.
Preis und Verfügbarkeit
Der Antec Cube Razer Edition ist ab sofort für knapp 280 Euro (Stand: 18.05.2017) im Handel erhältlich.

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