Verarbeitung & Layout

Verarbeitung und Layout
Unser Testmuster kommt im größeren E-ATX-Format daher und punktet mit einer dezenten Metallicgrau/Schwarz-Optik. Für optische Akzente sorgt die anpassbare Aura-RGB-Beleuchtung (I/O- und M.2-Abdeckung). Beim ROG Rampage VI Extreme setzt Hersteller ASUS auf hochwertige Materialien sowie eine saubere Fertigung. Ein besonderes Augenmerk haben die Ingenieure auf die Kondensatoren gelegt, die durch eine strenge Qualitätsprüfung mussten. Generell ist das Layout des Boards durchdacht. Einmal mehr praktisch sind beispielsweise die gewinkelten SATA-Anschlüsse. ASUS verbaut auf dem Mainboard acht DIMM-Sockel. Mit aktuellen 16-GB-Speicherkits könnte man so einen mehr als ausreichenden Speicherausbau auf 128 GB schaffen (max. DDR4 - 4.200 MHz (OC)). Um der Problematik einer möglichen Überhitzung entgehen zu können, spendiert der Hersteller werksseitig drei Kühlkörper, welche auch beim Übertakten die Temperaturen der Chips niedrig halten. ASUS hat dem Board eine digitale Spannungsversorgung spendiert, die auf 8+4 Phasen zurückgreifen kann (8 Phasen für die CPU; 4 Phasen für die Speicher). Darüber hinaus findet man hochwertige Kondensatoren auf der Platine. Alle vier vorhandenen PCIe-x16-Slots kommen mit der „SafeSlot“-Technik daher. Zur Erklärung: Bei den neuen X299-Boards wirbt ASUS mit dem sogenannten SafeSlot, der vom Hersteller als besonders strapazierfähige Version eines PCIe-Slots mit Metallverstärkung beschrieben wird. Dies soll beim Einsatz von schweren High-End-Grafikkarten potentiell Vorteile bieten Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.
Der Lieferumfang ist extrem üppig ausgefallen: eine SLI HB Bridge, eine SLI 3-Way, eine 4-Way-Bridge und eine ROG DIMM 2 genannte Zusatzkarte für M.2-Datenträger. Auch diverse Kabel (SATA, Q-Connector), eine WLAN-Antenne und Aufkleber findet man im Lieferkarton.

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